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Full text of "Das junge Deutschland will Arbeit und Frieden"

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Das junge Deutschland will Arbeit und Frieden 
Reden des Reichskanzlers 

Adolf Hitler 

des neuen Deutschlands Führer 

Mit einem Vorwort von Dr. Josepli Goebbels 

VORWORT 

"Das junge Deutschland will Arbeit und Frieden." 

So lautet der Titel dieser Sammlung von Reden, die der Kanzler des deutschen Volkes, Adolf Hitler, nach seinem 
Machtantritt am 30. Januar 1933 gehalten hat. Daß dieses Deutschland Arfoe/f Wi7/, bedarf keines Beweises mehr. Fast 
fünf Millionen Menschen in Deutschland streben nach den verlorengegangenen Plätzen in Fabriken und Kontoren 
zurück. Ihre Hände ruhen unter der furchtbaren Last der Zeitkrankheit Arbeitslosigkeit. Vergangene Regierungen, die 
mit ihrem System durch den Nationalsozialismus abgelöst worden sind, standen dieser Not rat- und tatlos gegenüber. 
Die Regierung Hitler hat sich ans Werk gemacht und in einem großangelegten Plan der Arbeitslosigkeit den Krieg 
angesagt. Nicht mil fremder Hilfe will sie diesen Schaden beheben; sie geht nicht wie ihre Vorgängerinnen zu den 
Völkern der Welt, um dort in entwürdigender Weise um Schutz und Beistand zu betteln. Sie weiß, daß überall Krise 
und Verzweiflung herrschen, und hat sich deshalb entschlossen, auf ihre Art und durch eigene Initiative des Übels 
Herr zu werden. Zwei Millionen Menschen, wieder zurückgekehrt an ihre Arbeitsplätze, zeugen dafür, daß der Versuch 
Hitlers, die Arbeitslosigkeit zu bannen, nicht ohne Erfolg geblieben ist. 

So wie dieses junge Deutschland Arbeit will, so will es Frieden. Es hat durch den Mund des Kanzlers selbst vor dem 
Reichstag aller Welt kundgetan, dh es von keinerlei Angriffsabsichten beseelt ist, daß es weder provozieren noch 
Verwirrung stiften will. In Ruhe und mit tiefem sittlichen Ernst möchte es seiner Arfoe/f nachgehen, um sich durch sie 
sein tägliches Brot zu sichern. Unbewaffnet steht es der Welt gegenüber und hat kein anderes Überzeugungsmittel zur 
Verfügung als das seines Fleißes und seiner Betriebsamkeit. Es ist der festen Überzeugung, daß die Welt nicht achtlos 
daran vorbeigehen kann. 

Wenn dieses Deutschland erklärt, daß es keine unerfüllbaren Verträge unterschreiben werde, so deshalb, weil es die 
Absicht hat, unterschriebene Verträge tatsächlich zu erfüllen. Es ist ein Deutschland der Ordnung, der Autorität und 
der Disziplin, das durch Adolf Hitler und seine Bewegung erwacht ist und in der Welt um Vertrauen und um 
Verständnis wirbt. 

Noch ist die Welt mißtrauisch; noch ist sie, abgesehen von einigen wenigen Männern, die den Mut hatten, den 
wirklichen Tatsachen ins Auge zu schauen, nicht oder nur unvollständig hinter den Sinn der Dinge gekommen, die 
sich in Deutschland abgespielt haben. Sie wird dann ein offenes Auge und Ohr für das gewaltige Geschehen der 
innerdeutschen Umwälzung haben, wenn die Not Europas so groß geworden ist, daß man überall einzusehen beginnt, 
daß ohne Verständnis und Achtung der Nationen füreinander und voreinander der Frieden der Welt nicht gedeihen 
kann und die Geißel der Arbeitslosigkeit weiter auf alle Völker herniedersausen wird. 

Die Reden Adolf Hitlers seit dem 30. Januar 1933 sind sprechende Dokumente für Deutschlands Willen zur Arbeit 
und zum Frieden. Möge die Welt daraus nur das eine lernen: daß das deutsche Volk bei anderen Völkern wieder die 
Achtung verdient, die es heute auch wieder vor seinem eigenen Wert besitztf 

Dr. Joseph Goebbels 



Aufruf der Beichsregierung an das Deutsche Volk! 

Berlin, den 1. Februar 1933 *). 
*) Offizieller Wortlaut. 



über 14 Jahre sind vergangen seit dem unseligen Tage, da, von inneren und äußeren Versprechungen verblendet, das 
deutsche Volk der höchsten Güter unserer Vergangenheit, des Reiches, seiner Ehre und seiner Freiheit vergaß und 
dabei alles verlor. Seit diesen Tagen des Verrates hat der Allmächtige unserem Volk seinen Segen entzogen. 
Zwietracht und Haß hielten ihren Einzug. In tiefster Bekümmernis sehen Millionen bester deutscher Männer und 
Frauen aus allen Lebensständen die Einheit der Nation dahinsinken und sich auflösen in ein Gewirr 
politisch-egoistischer Meinungen, wirtschaftlicher Interessen und weltanschaulicher Gegensätze. 

Wie so oft in unserer Geschichte, bietet Deutschland seit diesem Tage der Revolution das Bild einer 
herzzerbrechenden Zerrissenheit. Die versprochene Gleichheit und Brüderlichkeit erhielten wir nicht, aber die Freiheit 
haben wir verloren. Dem Verfall der geistigen und willensmäßigen Einheit unseres Volkes im Innern folgte der Verfall 
seiner politischen Stellung in der Welt. 

Heiß durchdrungen von der Überzeugung, daß das deutsche Volk im Jahre 1914 in den großen Kampf zog ohne jeden 
Gedanken an eine eigene Schuld und nur erfüllt von der Last der Sorge, das angegriffene Reich, die Freiheit und die 
Existenz des deutschen Menschen verteidigen zu müssen, sehen wir in dem erschütternden Schicksal, das uns seit dem 
November 1918 verfolgt, nur das Ergebnis unseres inneren Verfalls. Allein auch die übrige Welt wird seitdem nicht 
minder von großen Krisen durchrüttelt. Das geschichtlich ausgewogene Gleichgewicht der Kräfte, das einst nicht 
wenig beitrug zum Verständnis für die Notwendigkeit einer inneren Solidarität der Nationen, mit all den daraus 
resultierenden glücklichen wirtschaftlichen Folgen, ist beseitigt. 

Die Wahnidee vom Sieger und Besiegten zerstört das Vertrauen von Nation zu Nation und damit auch die Wirtschaft 
der Welt. Das Elend unseres Volkes aber ist entsetzlich! Dem arbeitslos gewordenen, hungernden 
Millionen-Proletariat der Industrie folgt die Verelendung des gesamten Mittel- und Handwerksstandes. Wenn sich 
dieser Verfall auch im deutschen Bauern endgültig vollendet, stehen wir in einer Katastrophe von unübersehbarem 
Ausmaß. Denn nicht nur ein Reich zerfällt dann, sondern eine zweitausendjährige Erbmasse an hohen und höchsten 
Gütern menschlicher Kultur und Zivilisation. 

Drohend künden die Erscheinungen um uns den Vollzug dieses Verfalls. In einem unerhörten Willens- und 
Gewaltansturm versucht die kommunistische Methode des Wahnsinns das in seinem Innersten erschütterte und 
entwurzelte Volk endgültig zu vergiften und zu zersetzen, um es einer Zeit entgegenzutreiben, die sich zu den 
Versprechungen der kommunistischen Wortführer von heute noch schlimmer verhalten würde, als die Zeit hinter uns 
zu den Versprechungen derselben Apostel im November 1918. 

Angefangen bei der Familie, über alle Begriffe von Ehre und Treue, Volk und Vaterland, Kultur und Wirtschaft 
hinweg bis zum ewigen Fundament unserer Moral Lind unseres Glaubens, bleibt nichts verschont von dieser nur 
verneinenden, alles zerstörenden Idee. 14 fahre Marxismus haben Deutschland ruiniert. Ein Jahr Bolschewismus 
würde Deutschland vernichten. Die heute reichsten und schönsten Kulturgebiete der Welt würden in ein Chaos und 
Trümmerfeld verwandelt. Selbst das Leid der letzten anderthalb Jahrzehnte könnte nicht verglichen werden mit dein 
Jammer eines Europas, in dessen Herzen die rote Fahne der Vernichtung aufgezogen würde. Die Tausende von 
Verletzten, die unzähligen Toten, die dieser innere Krieg schon heute Deutschland kostet, mögen ein Wetterleuchten 
sein der Warnung vor dem Sturme. 

In diesen Stunden der übermächtig hereinbrechenden Sorgen um das Dasein und die Zukunft der deutschen Nation 
rief uns Männer nationaler Parteien und Verbände der greise Führer des Weltkrieges auf noch einmal wie einst an 
den Fronten, nunmehr in der Heimat in Einigkeit und Treue für des Reiches Rettung unter ihm zu kämpfen. Indem der 
ehrwürdige Herr Reichspräsident uns in diesem großherzigen Sinne die Hände zum gemeinsamen Bunde schloß, 
wollen wir als nationale Führer Gott, unserem Gewissen und unserem Volke geloben, die uns damit übertragene 
Mission als nationale Regierung entschlossen und beharrlich zu erfüllen. 

Das Erbe, das wir übernehmen, ist ein furchtbares. 

Die Aufgabe, die wir lösen müssen, ist die schwerste, die seit Menschengedenken deutschen Staatsmännern gestellt 
wurde. Das Vertrauen in uns allen aber ist unbegrenzt; denn wir glauben an unser Volk und seine unvergänglichen 
Werte. Bauern, Arbeiter und Bürger, sie müssen gemeinsam die Bausteine liefern zum neuen Reich. 

So wird es die nationale Regierung als ihre oberste und erste Aufgabe ansehen, die geistige und willensmäßige Einheit 
unseres Volkes wieder herzustellen. Sie wird die Fundamente wahren und verteidigen, auf denen die Kraft unserer 
Nation beruht. Sie wird das Christentum als Basis unserer gesamten Moral, die Familie als Keimzelle unseres Volks- 
und Staatskörpers in ihren festen Schutz nehmen. Sie wird über Stände und Klassen hinweg unser Volk wieder zum 
Bewußtsein seiner volklichen und politischen Einheit und der daraus entspringenden Pflichten bringen. Sie will die 
Ehrfurcht vor unserer großen Vergangenheit, den Stolz auf unsere alten Traditionen zur Grundlage machen für die 
Erziehung der deutschen Jugend. Sie wird damit der geistigen, politischen und kulturellen Nihilisierung einen 
unbarmherzigen Krieg ansagen. Deutschland darf und wird nicht im anarchischen Kommunismus versinken. 



Sie wird an Stelle turbulenter Instinkte wieder die nationale Disziplin zum Regenten unseres Lebens erheben. Sie wird 
dabei all der Einrichtungen in höchster Sorgfalt gedenken, die die wahren Bürgen der Kraft und Stärke unserer Nation 
sind. 

Die nationale Regierung wird das große Werk der Reorganisation der Wirtschaft unseres Volkes mit zwei großen 
Vierjahresplänen lösen: 

Rettung des deutschen Bauern zur Erhaltung der Ernährungsund damit Lebensgrundlage der Nation. 

Rettung des deutschen Arbeiters durch einen gewaltigen und umfassenden Angriff gegen die Arbeitslosigkeit. 

In 14 Jahren haben die Novernber-Parteien den deutschen Bauernstand ruiniert. 

In 14 Jahren haben sie eine Armee von Millionen Arbeitslosen geschaffen. 

Die nationale Regierung wird mit eiserner Entschlossenheit und zähester Ausdauer folgenden Plan verwirklichen: 

Binnen 4 Jahren muß der deutsche Bauer der Verelendung entrissen sein. 

sein. Binnen 4 Jahren muß die Arbeitslosigkeit endgültig überwunden 

Gleichlaufend damit ergeben sich die Voraussetzungen für das Aufblühen der übrigen Wirtschaft. 

Mit dieser gigantischen Aufgabe der Sanierung unserer Wirtschaft wird die nationale Regierung verbinden die 
Aufgabe und Durchführung einer Sanierung des Reiches, der Länder und der Kommunen in verwaltungsmäßiger und 
steuertechnischer Hinsicht. 

Damit erst wird der Gedanke der föderativen Erhaltung des Reiches blut- und lebensvolle Wirklichkeit. 

Zu den Grundpfeilern dieses Programms gehört der Gedanke der Arbeitsdienstpflicht und der Siedlungspolitik. 

Die Sorge für das tägliche Brot wird aber ebenso die Sorge sein für die Erfüllung der sozialen Pflichten bei Krankheit 
und Alter. 

In der Sparsamkeit ihrer Verwaltung, der Förderung der Arbeit, der Erhaltung unseres Bauerntums sowie der 
Nutzbarmachung der Initiative des einzelnen liegt zugleich die beste Gewähr für das Vermeiden jedes Experimentes 
der Gefährdung unserer Währung. 

Außenpolitisch wird die nationale Regierung ihre höchste Mission in der Wahrung der Lebensrechte und damit der 
Wiedererringung der Freiheit unseres Volkes sehen. Indem sie entschlossen ist, den chaotischen Zuständen in 
Deutschland ein Ende zu bereiten, wird sie mithelfen, in die Gemeinschaft der übrigen Nationen einen Staat gleichen 
Wertes und damit allerdings auch gleicher Rechte einzufügen. Sie ist dabei erfüllt von der Größe der Pflicht, mit 
diesem freien, gleichberechtigten Volke für die Erhaltung und Festigung des Friedens einzutreten, dessen die Welt 
heute mehr bedarf als je zuvor. 

Möge auch das Verständnis all der anderen mithelfen, daß dieser unser aufrichtigster Wunsch zum Wohle Europas, ja 
der Welt, sich erfüllt. 

So groß unsere Liebe zu unserem Heere als Träger unserer Waffen und Symbol unserer großen Vergangenheit ist, so 
wären wir doch beglückt, wenn die Weit durch eine Beschränkung ihrer Rüstungen eine Vermehrung unserer eigenen 
Waffen niemals mehr erforderlich machen würde. 

Soll aber Deutschland diesen politischen und wirtschaftlichen Wiederaufstieg erleben und seine Verpflichtungen den 
anderen Nationen gegenüber gewissenhaft erfüllen, dann setzt dies eine entscheidende Tat voraus: 

die Überwindung der kommunistischen Zersetzung Deutschlands. 

Wir Männer dieser Regierung fühlen uns vor der deutschen Geschichte verantwortlich für die Wiederherstellung eines 
geordneten Volkskörpers und damit für die endgültige Überwindung des Klassenwahnsinns und Klassenkampfes. Nicht 
einen Stand sehen wir, sondern das deutsche Volk, die Millionen seiner Bauern, Bürger und Arbeiter, die entweder 
gemeinsam die Sorgen dieser Zeit überwinden werden oder ihnen sonst gemeinsam erliegen. 

Entschlossen und getreu unserm Eide wollen wir damit angesichts der Unfähigkeit des derzeitigen Reichstages, diese 
Arbeit zu unterstützen, dem deutschen Volke selbst die Aufgabe stellen, die wir vertreten. 



Der Reichspräsident, Generalfeldmarschall von Hindenburg, hat uns berufen mit dein Befehl, durch unsere 
Einmütigkeit der Nation die Möglichkeit des Wiederaufstiegs zu bringen. 

Wir appellieren deshalb nunmehr an das deutsche Volk, diesen Akt der Versöhnung selbst mit zu unterzeichnen. 

Die Regierung der nationalen Erliebung will arbeiten, und sie wird arbeiten. 

Sie hat nicht 14 Jahre lang die deutsche Nation zugrunde gerichtet, sondern will sie wieder nach oben führen. 

Sie ist entschlossen, in vier Jahren die Schuld von 14 Jahren wieder gutzumachen. 

Allein sie kann nicht die Arbeit des Wiederaufbaues der Genehnligung derer unterstellen, die den Zusammenbruch 
verschuldeten. 

Die Parteien des Marxisinus und seiner Mitläufer haben 14 jähre lang Zeit gehabt, ihr Können zu beweisen. 

Das Ergebnis ist ein Trümmerfeld. 

Nun, deutsches Volk-, gib ans die Zeit von vier Jahren, und dann urteile und richte uns! 

Getreu dem Befehl des Generalfeldtnarschalls wollen wir beginnen. Möge der allmächtige Gott unsere Arbeit in seine 
Gnade nehmen, unseren Willen recht gestalten, unsere Einsicht segnen und uns mit dein Vertrauen unseres Volkes 
beglücken. Denn wir wollen nicht kämpfen für uns, sondern für Deutschland! 

Die Reichsregierung. 

Adolf Hitler, von Papen, Freiherr von Neurath, Dr. Frick, Graf Schwerin von Krosigk, Dr. Hugenberg, Seldte, Dr. 
Gürtner, von Blomberg, Eltz von Rübenach, Göring. 



Reichspräsident von Hindenburg 

in Potsdam am 21. März 1933 anläßlich der Eröffnung des Reichstages der nationalen Erhebung*). 

*) Offizieller Wortlaut. 

Durch meine Verordnung vom 1. Februar dieses Jahres löste ich den Reichstag auf, damit das deutsche Volk selbst zu 
der von mir neugebildeten Regierung des nationalen Zusammenschlusses Stellung nehmen könne. In der 
Reichstagswahl vom 5. März hat unser Volk sich mit einer klaren Mehrheit hinter diese durch mein Vertrauen 
berufene Regierung gestellt und ihr hierdurch die verfassungsmäßige Grundlage für ihre Arbeit gegeben. 

Schwer und mannigfaltig sind die Aufgaben, die Sie, Herr Reichskanzler, und Sie, meine Herren Reichsminister, vor 
sich sehen. Auf innen- und außenpolitischen Gebieten, in der eigenen Volkswirtschaft wie in der Welt sind schwere 
Fragen zu lösen und bedeutsame Entschließungen zu fassen. Ich weiß, daß Kanzler und Regierung mit festem Willen 
an die Lösung dieser Aufgaben herangehen; und ich hoffe von Ihnen, den Mitgliedern des neugebildeten Reichstags, 
daß Sie in der klaren Erkenntnis der Lage und ihrer Notwendigkeiten sich hinter die Regierung stellen und auch 
Ihrerseits alles tun werden, um diese in ihrem Werk zu unterstützen. 

Der Ort**), an dem wir uns heute versammelt haben, mahnt uns zum Rückblick auf das alte Preußen, das in 
Gottesfurcht durch pflichttreue Arbeit, nie verzagenden Mut und hingebende Vaterlandsliebe groß geworden ist und 
auf dieser Grundlage die deutschen Stämme geeint hat. Möge der alte Geist dieser Ruhmesstätte auch das heutige 
Geschlecht beseelen, möge er uns frei machen von Eigensucht und Parteizank und uns in nationaler Selbstbesinnung 
und seelischer Erneuerung zusammenführen zum Segen eines in sich geeinten, freien, stolzen Deutschlands! 

**) Infolge der kommunistischen Brandstiftung im Reichstagsgebäude fand die Eröffnung des neuen Reichstags in der 
Garnisonkirche zu Potsdam statt, wo sich die Ruhestätte Friedrichs des Großen 

Mit diesem Wunsche begrüße ich den Reichstag zu Beginn seiner neuen Wahlperiode und erteile nunmehr dem Herrn 
Reichskanzler das Wort. 



Reichskanzler Adolf Hitler *): 

*) Offizieller Wortlaut. 

Herr Reichspräsident! Abgeordnete, Männer und Frauen des Deutschen Reichstages! 

Schwere Sorgen lasten seit Jahren auf unserem Volk. 

Nach einer Zeit stolzer Erhebung, reichen Blühens und Gedeihens auf allen Gebieten unseres Lebens sind -wie so oft 
in der Vergangenheit - wieder einmal Not und Armut bei uns eingekehrt. 

Trotz Fleiß und Arbeitswillen, trotz Tatkraft, einem reichen Wissen und bestem Wollen suchen Millionen Deutsche 
heute vergebens das tägliche Brot. Die Wirtschaft verödet, die Finanzen sind zerrüttet, Millionen sind ohne Arbeit. 

Die Welt kennt nur das äußere Scheinbild unserer Städte, den Jammer und das Elend sieht sie nicht. 

Seit zwei Jahrtausenden wird unser Volk von diesem wechselvollen Geschick begleitet. Immer wieder folgt dem 
Emporstieg der Verfall. Die Ursachen waren immer die gleichen. Der Deutsche, in sich selbst zerfallen, uneinig im 
Geist, zersplittert in seinem Wollen und damit ohnmächtig in der Tat, wird kraftlos in der Behauptung des eigenen 
Lebens. Er träumt vom Recht in den Sternen und verliert den Boden auf der Erde. 

je mehr aber Volk und Reich zerbrechen und damit der Schutz und Schirm des nationalen Lebens schwächer wird, um 
so mehr versuchte man zu allen Zeiten, die Not zur Tugend zu erheben. Die Theorie der individuellen Werte unserer 
Stämme unterdrückte die Erkenntnis von der Notwendigkeit eines gemeinsamen Willens. Am ~ride blieb den 
deutschen Menschen dann immer nur der Weg nach innen offen. Als Volk der Sänger, Dichter und Denker träumte es 
dann von einer Welt, in der die anderen lebten, und erst, wenn die Not und das Elend es unmenschlich schlugen, 
erwuchs vielleicht aus der Kunst die Sehnsucht nach einer neuen Erhebung, nach einem neuen Reich und damit nach 
neuem Leben. 

Als Bismarck dem kulturellen Streben der deutschen Nation die staatspolitische Einigung folgen ließ, schien damit für 
immer eine lange Zeit des Haders und des Krieges der deutschen Stämme untereinander beendet zu sein. Getreu der 
Kaiserproklamation nahm unser Volk teil an der Mehrung der Güter des Friedens, der Kultur und der menschlichen 
Gesittung. Es hat das Gefühl seiner Kraft nie gelöst von der tief empfundenen Verantwortung für das 
Gemeinschaftsleben der europäischen Nationen. 

In diese Zeit der Staats- und machtpolitischen Einigung der deutschen Stämme fiel der Beginn jener weltanschaulichen 
Auflösung der deutschen Volksgemeinschaft, unter der wir heute noch immer leiden. 

Und dieser innere Zerfall der Nation wurde wieder einmal. Wie so oft, zum Verbündeten der Umwelt. Die Revolution 
des Novembers 1918 beendete einen Kampf, in den die deutsche Nation in der heiligsten Überzeugung, nur ihre 
Freiheit und damit ihr Lebensrecht zu schützen, gezogen war. 

Die Lügen von Deutschlands Kriegsschuld. 

Denn weder der Kaiser, noch die Regierung, noch das Volk haben diesen Krieg gewollt. Nur der Zerfall der Nation, 
der allgemeine Zusammenbruch zwangen ein schwaches Geschlecht, wider das eigene bessere Wissen und gegen die 
heiligste innere Überzeugung die Behauptung unserer Kriegsschuld hinzunehmen. 

Diesem Zusammenbruch aber folgte der Verfall auf allen Gebieten. Machtpolitisch, moralisch, kulturell und 
wirtschaftlich sank unser Volk tiefer und tiefer. 

Das schlimmste war die bewußte Zerstörung des Glaubens an die eigene Kraft, die Entwürdigung unserer Traditionen 
und damit die Vernichtung der Grundlagen eines festen Vertrauens. 

Krisen ohne Ende haben unser Volk seitdem zerrüttet. 

Aber auch die übrige Welt ist durch das politische und wirtschaftliche Herausbrechen eines wesentlichen Gliedes ihrer 
Staatengemeinschaft nicht glücklicher und nicht reicher geworden. Aus dem Aberwitz der Theorie von ewigen Siegern 
und Besiegten kam der Wahnsinn der Reparationen und in der Folge die Katastrophe der Weltivirtschafi. 



Während so das deutsche Volk und Deutsche Reich in inneren politischen Zwiespalt und Hader versanken, die 
Wirtschaft dem Elend entgegentrieb, begann die neue Sammlung der deutschen Menschen, die in gläubigem Vertrauen 
auf das eigene Volk dieses zu einer neuen Gemeinschaft formen wollen. 

Diesem jungen Deutschland haben Sie, Herr Generalfeldmarschall, am 30. Januar 1933 in großherzigem Entschluß die 
Führung des Reiches anvertraut. 

Appell an die Nation. 

In der Überzeugung, daß aber auch das Volk selbst seine Zustimmung zur neuen Ordnung des deutschen Lebens 
erteilen muß, richteten wir Männer dieser nationalen Regierung einen letzten Appell an die deutsche Nation. 

Am 5. März hat sich das Volk entschieden und in seiner Mehrheit zu uns bekannt. In einer einzigartigen Erhebung hat 
es in wenigen Wochen die nationale Ehre wiederhergestellt und dank Ihrem Verstehen, Herr Reichspräsident, die 
Vermählung vollzogen zwischen den Symbolen der alten Größe und der jungen Kraft. 

Indem nun aber die nationale Regierung in dieser feierlichen Stunde zum erstenmal vor den neuen Reichstag hintritt, 
bekundet sie zugleich ihren unerschütterlichen Willen, das große Werk der Reorganisation des deutschen Volkes und 
des Reichs in Angriff zu nehmen und entschlossen durchzuführen. 

Im Bewußtsein, im Sinne des Willens der Nation zu handeln, er wartet die nationale Regierung von den Parteien der 
Volksvertretung, daß sie nach fünfzehnjähriger deutscher Not sich emporheben mögen über die Beengtheit eines 
doktrinären parteimäßigen Denkens, um sich dem eisernen Zwang unterzuordnen, den die Not und ihre drohenden 
Folgen uns allen auferlegen. 

Denn die Arbeit, die das Schicksal von uns fordert, muß sich turmhoch erheben über den Rahmen und das Wesen 
kleiner tagespolitischer Aushilfen. 

Wir wollen wiederherstellen die Einheit des Geistes und des Willens der deutschen Nation! 

Wir wollen wahren die ewigen Fundamente unseres Lebens: 

Unser Volkstum und die ihm gegebenen Kräfte und Werte. 

Wir wollen die Organisation und die Führung unseres Staates wieder jenen Grundsätzen unterwerfen, die zu allen 
Zeiten die Vorbedingungen der Größe der Völker und Reiche waren. 

Wir wollen das Vertrauen in die gesunden, weil natürlichen und 

richtigen Grundsätze der Lebensführung verbinden mit einer Stetigkeit der politischen Entwicklung im Inneren und 
Äußeren. 

Wir wollen an die Stelle des ewigen Schwankens die Festigkeit einer Regierung setzen, die unserem Volke damit 
wieder eine unerschütterliche Autorität geben soll. 

Wir wollen alle die Erfahrungen berücksichtigen, sowohl im Einzel- und im Gemeinschaftsleben wie aber auch in 
unserer Wirtschaft, die sich in Jahrtausenden als nützlich für die Wohlfahrt der Menschen erwiesen haben. 

Wir wollen wiederherstellen das Primat der Politik, die berufen ist, den Lebenskampf der Nation zu organisieren und 
zu leiten. 

Wir wollen aber auch alle wirklich lebendigen Kräfte des Volkes als die tragenden Faktoren der deutschen Zukunft 
erfassen, wollen uns redlich bemühen, diejenigen zusammenzufügen, die eines guten Willens sind, und diejenigen 
unschädlich zu machen, die dem deutschen Volk zu schaden versuchen. 

Aufbauen wollen wir eine andere Gemeinschaft aus den deutschen Stämmen, aus den Ständen, den Berufen und den 
bisherigen Klassen. Sie soll zu jenem gerechten Ausgleich der Lebensinteressen befähigt sein, der des gesamten 
Volkes Zukunft erfordert. Aus Bauern, Bürgern und Arbeitern muß wieder werden ein deutsches Volk. 

Es soll dann für ewige Zeiten in seine treue Verwahrung nehmen unseren Glauben und unsere Kultur, unsere Ehre und 
unsere Freiheit. 

Der Welt gegenüber aber wollen wir, die Opfer des Krieges von einst ermessend, aufrichtige Freunde sein eines 
Friedens, der endlich die Wunden heilen soll, unter denen alle leiden. 



Die Regierung der nationalen Erliebung ist entsciilossen, ilire vor dem deutsclien Volke übernommene Aufgabe zu 
erfüllen. Sie tritt daher heute vor den Deutschen Reichstag mit dem heißen Wunsch, in ihm eine Stütze zu finden für 
die Durchführung ihrer Mission. Mögen Sie, meine Männer und Frauen, als gewählte Vertreter des Volkes den Sinn 
der Zeit erkennen, um mitzuhelfen ant großen Werk der nationalen Wiedererhebung. 

Hindenburg als Symbol. 

In unserer Mitte befindet sich heute ein greises Haupt. Wir erheben uns vor Ihnen, Herr Generalfeldmarschall. 

Dreimal kämpften Sie auf dem Felde der Ehre für das Dasein und die Zukunft unseres Volkes. 

Als Leutnant in den Armeen des Königs für die deutsche Einheit, in den Heeren des alten deutschen Kaisers für des 
Reiches glanzvolle Aufrichtung, im größten Kriege aller Zeiten aber als unser Generalfeldmarschall für den Bestand 
des Reiches und für die Freiheit unseres Volkes. 

Sie erlebten einst des Reiches Werden, sahen vor sich noch des Großen Kanzlers Werk, den wunderbaren Aufstieg 
unseres Volkes, und haben uns endlich geführt in der großen Zeit, die das Schicksal uns selbst miterleben und mit 
durchkämpfen ließ. 

Hindenburg Schirmherr der nationalen Erhebung. 

Heute, Herr Generalfeldmarschall, läßt Sie die Vorsehung Schirmherr sein über die neue Erhebung unseres Volkes. 
Dies Ihr wundersames Leben ist für uns alle ein Symbol der unzerstörbaren Lebenskraft der deutschen Nation. So 
dankt Ihnen des deutschen Volkes Jugend und wir alle mit, die wir Ihre Zustimmung zum Werk der deutschen 
Erhebung als Segnung empfinden. Möge sich diese Kraft auch mitteilen der nunmehr eröffneten neuen Vertretung 
unseres Volkes. 

Möge uns dann aber auch die Vorsehung verleihen jenen Mut und jene Beharrlichkeit, die wir in diesem für jeden 
Deutschen geheiligten Raum um uns spüren als für unseres Volkes Freiheit und Größe ringende Menschen zu Füßen 
der Bahre seines größten Königs. 



Reichskanzler Adolf Hitler 

vor dem Reichstag am 23. März 1933*). 

*) Offizieller Wortlaut. 

Männer und Frauen des Deutschen Reichstages! 

Im Einvernehmen mit der Reichsregierung haben die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter Partei und die 
Deutschnationale Volkspartei Ihnen durch einen Initiativantrag ein Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich 
zur Beschlußfassung unterbreitet. Die Gründe für diesen außerordentlichen Vorgang sind folgende: 

Im November 1918 rissen marxistische Organisationen durch eine Revolution die vollziehende Gewalt an sich. Die 
Monarchen wurden entthront, die Reichs- und Landesbehörden abgesetzt und damit die Verfassung gebrochen. Das 
Gelingen der Revolution im materiellen Sinne sicherte die Attentäter vor dem Zugriff der Justiz. Die moralische 
Legitimierung suchten sie in der Behauptung, Deutschland bzw. seine Regierung trügen 

die Schuld am Ausbruch des Krieges. 

Diese Behauptung war wissentlich und sachlich falsch. In der Folge führten aber diese im Interesse unserer damaligen 
Feinde liegenden unwahren Anschuldigungen zur schärfsten Unterdrückung des gesamten deutschen Volkes und der 
Bruch der uns in den 14 Punkten Wilsons gemachten Zusicherungen dann für Deutschland, d. h. für das schaffende 
deutsche Volk, zu einer Zeit grenzenlosen Unglücks. 

Alle die von den Männern des November 1918 gemachten Versprechungen erwiesen sich, wenn schon nicht als 
bewußte Irreführungen, so doch als nicht minder verdammenswerte Illusionen. Die "Errungenschaften der 
Revolution " waren, im Gesamten genommen, nur für kleinste Teile unseres Volkes angenehme, für die überwältigende 
Mehrheit aber, zumindest soweit sich diese durch ihre redliche Arbeit das tägliche Brot verdienen mußte, unendlich 
traurige. Daß hierfür der Selbsterhaltungstrieb der an dieser Entwicklung schuldigen Parteien und Männer tausend 
Beschönigungen und Ausreden findet, ist verständlich. Der nüchterne Vergleich der durchschnittlichen Ergebnisse 



der letzten vierzehn Jahre mit den einst proklamierten Versprechungen fällt für die verantwortlichen Regisseure 
dieses in der deutschen Geschichte beispiellosen Verbrechens vernichtend aus. 

Unser Volk hat im Verlaufe der letzten 14 Jahre auf allen Gebieten des Lebens einen Verfall erlitten, der größer kaum 
vorstellbar ist. Die Frage, was überhaupt in dieser Zeit noch schlimmer hätte kommen können, ist unter 
Berücksichtigung der Grundwerte unseres deutschen Volkes sowie der einst vorhanden gewesenen politischen und 
wirtschaftlichen Erbmasse nicht zu beantworten. 

Das deutsche Volk selbst hat trotz seiner schweren Beweglichkeit in politischen Empfindungen und Stellungnahmen 
sich steigend von den in seinen Augen für diese Zustände verantwortlichen Auffassungen, Parteien und Verbänden 
abgewendet. 

Die Zahl der innerlich auf dem Boden der Weimarer Verfassung stehenden Deutschen war trotz der suggestiven 
Bedeutung und rücksichtslosen Ausnutzung der Regierungsgewalt am Ende nur mehr ein Bruchteil der gesamten 
Nation. 

Es ist weiter das charakteristische Merkmal dieser vierzehn Jahre gewesen, daß - abgesehen von natürlichen 
Schwankungen -die Linie der Entwicklung konstant nach unten führte. Diese deprimierende Erkenntnis war mit eine 
der Ursachen der allgemeinen Verzweiflung. Sie förderte die Einsicht über die Notwendigkeit einer gründlichen 
Abkehr von den Ideen, Organisationen und Männern, in denen man mit Recht allmählich die tieferen Ursachen 
unseres Verfalls zu erkennen begann. 

Die nationalsozialistische Bewegung vermochte daher Irotz furchtbarster Unterdrückung immer mehr Deutsche 
geistes- und willensmäßig zum Abwehrkampf zu erfassen. Sie hat im Verein mit den anderen nationalen Verbänden 
nunmehr innerhalb weniger Wochen die seit dem November 1918 herrschenden Mächte beseitigt und in einer 
Revolution die öffentliche Gewalt in die Hände der nationalen Regierung gelegt. Am 5. März hat das deutsche Volk 
diesem Akt seine Zustimmung erteilt. 

Das Programm des Wiederaufbaus 

von Volk und Reich ergibt sich aus der Größe der Not unseres politischen, moralischen und wirtschaftlichen Lebens. 
Erfüllt von der Überzeugung, daß dieser Zusammenbruch seine Ursachen in inneren Schäden unseres Volkskörpers hat, 
ist es das Ziel der Regierung der nationalen Revolution, diejenigen Gebrechen aus unserem völkischen Leben zu 
beseitigen, die auch in Zukunft jeden tatsächlichen Wiederaufstieg verhindern würden. Der durch die marxistische 
Irrlehre systematisch herbeigeführte Verfall der Nation in weltanschaulich unvereinbare Gegensätze bedeutet die 
Vernichtung der Basis eines möglichen Gemeinschaftslebens. 

Die Auflösung ergeift alle Grundlagen der Gesellschaftsordnung. Die völlig gegensätzliche Einstellung der einzelnen 
zu den Begriffen Staat, Gesellschaft, Religion, Moral, Familie, Wirtschaft reißt Differenzen auf, die zum Krieg aller 
gegen alle führen. 

Ausgehend vom Liberalismus des vergangenen Jahrhunderts, findet diese Entwicklung naturgesetzlich ihr Ende im 
kommunistischen Chaos. 

Die MobiW&iQrung primitivster Instinkte führt zu einer Verbindung zwischen den Auffassungen einer politischen Idee 
und den Handlungen wirklicher Verbrecher. Angefangen von Plünderungen, Brandstiftungen, Eisenbahnanschlägen, 
Attentaten und so fort, erhält alles in der kommunistischen Idee seine moralische Sanktion. Allein die Methode des 
individuellen Massenterrors hat die nationalsozialistische Bewegung im Laufe weniger Jahre über 350 Tote und 
Zehntausende von Verletzten gekostet. 

Die Brandstiftung im Reichstag als mißglückter Versuch einer groß angelegten Aktion ist nur ein Zeichen dessen, was 
Europa vom Siege dieser teuflischen Lehre zu erwarten hätte. Wenn eine bestimmte Presse, besonders außerhalb 
Deutschlands, heute versucht, entsprechend der durch den Kommunismus zum Prinzip erhobenen politischen 
Unwahrheit die nationale Erhebung Deutschlands mit dieser Schandtat zu identifizieren, so kann mich das nur in 
meinem Beschlüsse bestärken, nichts unversucht zu lassen, um in kürzester Zeit dieses Verbrechen durch die 
öffentliche Hinrichtung des schuldigen Brandstifters und seiner Komplicen zu sühnen! 

Der ganze Umfang der beabsichtigten Aktion dieser Organisation ist weder dem deutschen Volk noch der übrigen Welt 
genügend zum Bewußtsein gekommen. Nur durch ihr blitzschnelles Zufassen hat die Regierung eine Entwicklung 
verhindert, die bei einem katastrophalen Ausgang ganz Europa erschüttert haben würde. Manche von denen, die sich 
heute aus Haß gegen die nationale Erhebung innerhalb und außerhalb Deutschlands mit den Interessen des 
Kommunismus verbrüdern, würden selbst die Opfer einer solchen Entwicklung geworden sein. 



Es wird die oberste Aufgabe der nationalen Regierung sein, diese Erscheinung nicht nur im Interesse Deutschlands, 
sondern im Interesse des Übrigen Europas in unserem Lande restlos auszurotten und zu beseitigen. 

Sie wird nicht die Erkenntnis aus dem Auge verlieren, daß es sich dabei nicht um das negative Problem dieser 
Organisationen handelt ' sondern um die Durchführung der positiven Aufgabe der Gewinnung des deutschen Arbeiters 
für den nationalen Staat. Nur die Herstellung einer wirklichen Volksgemeinschaft, die sich über die Interessen und 
Gegensätze der Stände und Klassen erhebt, vermag allein auf die Dauer diesen Verirrungen des menschlichen Geistes 
den Nährboden zu entziehen. Die Errichtung einer solchen weltanschaulichen Geschlossenheit des deutschen 
Volkskörpers ist um so wichtiger, als nur durch sie die Möglichkeit der Aufrechterhaltung freundschaftlicher 
Beziehungen zu den außerdeutschen Mächten ohne Rücksicht auf die sie beherrschenden Tendenzen oder 
weltanschaulichen Grundsätze gegeben ist, denn die Beseitigung des 

Kommunismus in Deutschland ist nur eine innerdeutsche Angelegenheit. Die übrige Welt mag daran ebenso sehr 
interessiert sein, da der Ausbruch eines kommunistischen Chaos in dem dicht besiedelten Deutschen Reiche zu 
politischen und wirtschaftlichen Folgeerscheinungen besonders im übrigen westlichen Europa führen würde, deren 
Ausmaße unvorstellbar sind. Der innere Zerfall unserer Volksgemeinschaft führte zwangsläufig zu einer immer 
bedenklicher werdenden Schwächung der Autorität der obersten Staatsführung. Das Sinken des Ansehens der 
Reichsregierung, das sich aus solchen unsicheren inneren Verhältnissen zwangsläufig ergeben mußte, führte bei 
verschiedenen Parteien in einzelnen Ländern zu Vorstellungen, die mit der Einheit des Reichs unverträglich sind. Alle 
Rücksichtnahme auf die Traditionen der Länder kann die bittere Erkenntnis nicht beseitigen, daß das Ausmaß der 
Zersplitterung des staatlichen Lebens in der Vergangenheit der Welt- und Lebensstellung unseres Volkes nicht nur 
nicht nützlich, sondern wahrhaft abträglich war. 

Es ist nicht die Aufgabe einer überlegenen Staatsführung, nachträglich das organisch Gewachsene nun dem 
theoretischen Prinzip einer zügellosen Unitarisierung auszuliefern. Es ist aber ihre Pflicht, diese geistige, 
willensmäßige Einheit der Führung der Nation und damit den Reichsgedanken an sich über jeden Zweifel zu erheben. 

Die Wohlfahrt unserer Kommunen und Länder bedarf genau so wie die Existenz des einzelnen deutschen Menschen 
des staatlichen Schutzes. Die Reichsregierung beabsichtigt daher nicht, durch Ermächtigungsgesetz die Länder 
aufzuheben. Wohl aber wird sie diejenigen Maßnahmen treffen, die von nun ab und für immer eine Gleichmäßigkeit 
der politischen Intention in Reich und Ländern gewährleisten, je größer die geistige und willensmäßige 
Übereinstimmung ist, um so weniger Interesse kann für alle Zukunft für das Reich bestehen, das kulturelle und 
wirtschaftliche Eigenleben der einzelnen Länder zu vergewaltigen. Vollends unmöglich ist der in letzter Zeit 
eingerissene Zustand einer gegenseitigen Herabsetzung von Länder- und Reichsregierungen unter Zuhilfenahme der 
modernen Mittel der Volkspropaganda. Ich werde unter keinen Umständen hinnehmen, und die Reichsregierung, wird 
alle Maßnahmen dagegen treffen, daß in Zukunft jemals noch Minister deutscher Regierungen vor der Welt in 
öffentlichen Massen versammlunigen, ja sogar unter Verwendung des Rundfunks sich gegenseitig anklagen oder 
heruntersetzen. 

Es führt weiter zu einer völligen Entivertung der gesetzgebenden Körperschaften in den Augen des Volkes, wenn 
selbst unter Annahme normaler Zeiten innerhalb von vier Jahren entweder im Reich oder den einzelnen Ländern das 
Volk an die 20mal an die Wahlurne getrieben wird. Die Reichsregierung wird den W eg dazu finden, der das Ziel 
erreicht, daß die einmal gegebene Willensäußerung der Nation für Reich und Länder zu einheitlichen Konsequenzen 
führt. 

Eine weiter gehende 

Reform des Reiches wird sich nu-r aus der lebendigen Entwicklung ergeben können. Ihr Ziel muß die Konstruktion 
einer Verfassung sein, die den Willen des Volkes mit der Autorität einer wirklichen Führung verbindet. Die 
gesetzliche Legalisierung einer solchen Verfassungsreform wird dem Volke selbst zugebilligt. 

Die Regierung der nationalen Revolution sieht es grundsätzlich als ihre Pflicht an, entsprechend dem Sinne des ihr 
gegebenen Vertrauensvotums des Volkes, diejenigen Elemente von der Einflußnahme auf die Gestaltung des Lebens 
der 'HaXion fernzuhalten, die bewußt und mit Absicht dieses Leben negieren. Die theoretische Gleichheit vor dem 
Gesetz kann nicht dazu führen, grundsätzliche Verächter der Gesetze unter Gleichheit zu tolerieren, ja aus 
demokratischen Doktrinen heraus die Freiheit der Nation ihnen auszuliefern. Die Regierung wird die Gleichheit vor 
dem Gesetz aber allen denen zubilligen, die in der Frontbildung unseres Volkes vor dieser Gefahr sich hinter die 
nationalen Interessen stellen und der Regierung ihre Unterstützung nicht versagen. 

überhaupt soll unsere nächste Aufgabe sein, die geistigen Führer dieser Vernichtungstendenzen zur Verantwortung zu 
ziehen, die verführten Opfer aber zu retten. 

Wir sehen insbesondere in den Millionen deutscher Arbeiter, die diesen Ideen des Wahnsinns und der 
Selbstvernichtung huldigen, nur die Ergebnisse einer unverzeihlichen Schwäche der früheren Regierungen, die die 



Verbreitung der Ideen nicht veriiinderten, deren praktisciie Verwirklicliung sie selbst unter Strafe stellen mußten. Die 
Regierung wird sich in dem Entschluß, diese Frage zu lösen, von niemandem beirren lassen, jetzt ist es Sache des 
Reichstags, seinerseits eine klare Stellung einzunehmen. Am Schicksal des Kommunismus und der sich mit ihm 
verbrüdernden anderen Organisationen ändert dies nichts. Die nationale Regierung trifft dabei ihre Maßnahmen unter 
keinem anderen Gesichtspunkt als dem, das deutsche Volk und insbesondere die Millionenmassen seiner arbeitenden 
Menschen vor namenlosem Elend zu bewahren. 

Sie sieht daher die Frage einer 

monarchistischen Restauration 

schon aus dem Grunde des Vorhandenseins dieser Zustände zurzeit als undiskutabel an. Sie würde den Versuch einer 
Lösung dieses Problems auf eigene Faust in einzelnen Ländern als Angriff gegen die Reichseinheit ansehen müssen 
und demgemäß ihr Verhallen einrichten. 

Gleichlaufend mit dieser politischen Entgiftung unseres öffentlichen Lebens wird die Reichsregierung eine 
durchgreifende 

moralische Sanierung des Volksliörpers 

vornehmen. Das gesamte Erziehungswesen, Theater, Film, Literatur, Presse, Rundfunk, sie werden alle Mittel zu 
diesem Zweck sein und demgemäß gewürdigt. Sie haben alle der Erhaltung der im Wesen unseres Volkstums lebenden 
Ewigkeitswerte zu dienen. Die Kunst wird stets Ausdruck und Spiegel der Sehnsucht und der Wirklichkeit einer Zeit 
sein. Die weltbürgerliche Beschaulichkeit ist im raschen Entschwinden begriffen. Der Heroismus erhebt sich leiden 
schaftlich als kommender Gestalter und Führer politischer Schicksale. Es ist Aufgabe der Kunst, Ausdruck dieses 
bestimmenden Zeitgeistes zu sein. Blut und Rasse werden wieder zur Quelle der künstlerischen Intuition werden. Es ist 
Aufgabe der Regierung, dafür zu sorgen, daß gerade in einer Zeit beschränkter politischer Macht der innere 
Lebenswert und der Lebenswille der Nation einen um so gewaltigeren kulturellen Ausdruck finden. Dieser Entschluß 
verpflichtet zur dankbaren Bewunderung unserer großen Vergangenheit. Auf allen Gebieten unseres geschic tlichen 
und kulturellen Lebens muß die Brücke von dieser Vergenheit zur Zukunft geschlagen werden. Die Ehfurcht vor den 
großen Männern muß der deutschen Jugend wieder als heiliges Vermächtnis eingeprägt werden. Indem die Regierung 
entschlossen ist, die politische und moralische Entgiftung unseres öffentlichen Lebens vorzunehmen, schafft und 
sichert sie die Voraussetzungen für eine wirklich tiefe 

Einkehr religiösen Lebens. 

Die Vorteile personal-politischer Art, die sich aus Kompromissen mit atheistischen Organisationen ergeben mögen, 
wiegen nicht annähernd die Folgen auf, die in Grundwerte sichtbar werden. 

Die nationale Regierung sieht in den beiden christlichen Konfessionen die wichtigsten Faktoren zur Erhaltung 
unseres Volkstums. Sie wird die zwischen ihnen und den Ländern abgeschlossenen Verträge respektieren. 

Ihre Rechte sollen nicht angetastet werden. Sie erwartet aber und hofft, daß die Arbeit an der nationalen und sittlichen 
Erneuerung unseres Volkes, die sich die Regierung zur Aufgabe gestellt hat, umgekehrt die gleiche Würdigung erfährt. 
Sie wird allen anderen Konfessionen in objektiver Gerechtigkeit gegenübertreten. Sie kann aber nicht dulden, daß die 
Zugehörigkeit zu einer bestimmten Konfession oder einer bestimmten Rasse eine Entbindung von allgemeinen 
gesetzlichen Verpflichtungen sein könnte oder gar ein Freibrief für straflose Begehung oder Tolerierung von 
Verbrechen. Die Sorge der Regierung gilt dem aufrichtigen Zusammenleben zwischen Kirche und Staat; der Kampf 
gegen eine materialistische Weltanschauung, für eine wirkliche Volksgemeinschaft dient ebenso den Interessen der 
deutschen Nation wie dem Wohl unseres christlichen Glaubens. 

Unser Rechtswesen 

muß in erster Linie für Erhaltung dieser Volksgemeinschaft dienen. Der Unabsetzbarkeit der Richter auf der einen 
Seite muß eine Elastizität der Urteilsfindung zum Wohl der Gesellschaft entsprechen. Nicht das Individuum kann 
Mittelpunkt der gesetzlichen Sorge sein, sondern das Volk. Landes- und Volksverrat sollen künftig mit aller 
Rücksichtslosigkeit ausgetilgt werden. Der Boden der Existenz der Justiz kann kein anderer sein als der Boden der 
Existenz der Nation. Möge diese daher auch stets die Schwere der Entschließung derer berücksichtigen, die unter dem 
harten Zwang der Wirklichkeit das Leben der Nation verantwortlich zu gestalten haben. 

Groß sind die Aufgaben der nationalen Regierung auf 

dem Gebiete des wirtschaftlichen Lebens. 



Hier wird ein Gesetz alles Handeln bestimmen; das Volk lebt nicht für die Wirtschaft, und die Wirtschaft existiert nicht 
für das Kapital, sondern das Kapital dient der Wirtschaft und die Wirtschaft dem Volk! 

Grundsätzlich wird die Regierung die Wahrnehmung der Interessen des deutschen Volkes nicht über den Umweg einer 
staatlich zu organisierenden Wirtschaftsbürokratie betreiben, sondern durch die stärkste Förderung der 
Privatinitiative und durch die Anerkennung des Eigentums. 

Zwischen der produktiven Intention einerseits und der produktiven Arbeit andererseits muß ein gerechter Ausgleich 
hergestellt werden. Die Verwaltung soll die Ergebnisse der Fähigkeit, des Fleißes und der Arbeit durch Sparsamkeit 
respektieren. Auch das Problem unserer öffentlichen Finanzen ist nicht zuletzt das Problem einer sparsamen 
Verwaltung. Die in Aussicht genommene 

Reform unseres Steuerwesens muß zu einer Vereinfachung der Veranlagung und damit zu einer Verminderung der 
Kosten und der Lasten führen. Grundsätzlich soll die Steuermühle an den Strom und nicht an die Quellen gebaut 
werden. Im Zuge dieser Maßregeln muß eine Verminderung der Lasten durch Vereinfachung der Verwaltung eintreten. 
Diese im Reich und in den Ländern durchzuführende Reform des Steuerwesens ist aber nicht eine Frage des 
Augenblicks, sondern einer nach den Erfordernissen zu bemessenden Zeit. 

Die Regierung wird grundsätzlich 

Währungsexperimente vermeiden. 

Vor allem aber stehen zwei Wirtschaftsaufgaben erster Ordnung vor uns, die Rettung des deutschen Bauern muß unter 
allen Umständen durchgeführt werden. 

Die Vernichtung dieses Standes in unserem Volke würde zu den denkbar schärfsten Konsequenzen führen. Die 
Wiederherstellung der 

Rentabilität der landwirtschaftlichen Betriebe mag für den Konsumenten hart sein. Das Schicksal aber, das das 
ganze deutsche Volk träfe, wenn der deutsche Bauer zugrunde ginge, wäre mit diesen Härten gar nicht zu vergleichen. 
Nur im Zusammen, hang mit der unter allen Umständen zu erreichenden Rentabilität unserer Landwirtschaft kann die 
Frage eines Vollstreckungsschutzes bzw. einer Entschuldung gelöst werden. Würde diese nicht gelingen, so müßte die 
Vernichtung unserer Bauern nicht nur zum Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft überhaupt, sondern vor allem 
zum Zusammenbruch des deutschen Volkskörpers führen. Seine Gesunderhaltung ist aber auch die erste 
Voraussetzung für das Blühen und Gedeihen unserer Industrie, des deutschen Binnenhandels und des deutschen 
Exports. Ohne das Gegengewicht des deutschen Bauerntums hätte der kommunistische Wahnsinn schon jetzt 
Deutschland überrannt und damit die deutsche Wirtschaft endgültig vernichtet. Was die Gesamtwirtschaft 
einschließlich unserer Exportindustrie dem gesunden Sinn des deutschen Bauern verdankt, kann überhaupt durch kein 
Opfer geschäftlicher Art abgegolten werden. Es muß daher auch der weiteren Besiedlung des deutschen Bodens in 
Zukunft unsere größte Sorge gelten. 

Im übrigen ist sich die nationale Regierung darüber im klaren, daß die endgültige Behebung der Not sowohl der 
bäuerlichen wie der städtischen Wirtschaft abhängt von der 

Eingliederung der Arbeitslosen- Armee in den Produktionsprozeß. 

Hierin liegt die zweite, gewaltigste wirtschaftliche Aufgabe. Sie kann nur gelöst werden durch eine allgemeine 
Befriedung unter Durchsetzung gesunder natürlicher wirtschaftlicher Grundsätze und aller Maßnahmen, die notwendig 
sind, auch wenn sie, im Augenblick gesehen, auf keine Popularität rechnen können. Arbeitsbeschaffung und 
Arbeitsdienstpflicht sind hierbei nur Einzelmaßnahmen im Rahmen des Gesamtangriffs. 

Ähnlich wie zu den deutschen Bauern ist die 

Einstellung der nationalen Regierung zum Mittelstand. 

Seine Rettung kann nur im Zuge der allgemeinen Wirtschaftspolitik erfolgen. Die nationale Regierung ist entschlossen, 
diese Frage durchgreifend zu lösen. Sie erkennt es als ihre geschichtliche Aufgabe, die Millionen deutscher Arbeiter 
im Kampfe um ihre Daseinsrechte zu stützen und zu fördern. Als Kanzler und Nationalsozialist fühle ich mich ihnen 
als den einstigen Gefährten meiner Jugend verbunden. Die Steigerung der Konsumkraft dieser Massen wird ein 
wesentliches Mittel der wirtschaftlichen Belebung sein. Unter Aufrechterhaltung unserer 

Sozialgesetzgebung 



wird ein erster Scliritt zu iiirer Reform stattfinden müssen. Grundsätzlicfi soll aber die Nutzbarmachung jeder 
Arbeitskraft im Dienste der Allgemeinheit erfolgen. Das Brachliegenlassen von Millionen menschlicher 
Arbeitsstunden ist ein Wahnsinn und ein Verbrechen, das zur Verarmung aller führen muß. Ganz gleich, welche Werte 
durch eine Verwendung unserer überschüssigen Arbeitskraft geschaffen worden wären, sie würden für Millionen 
Menschen, die heute in Not und Elend verkommen, unentbehrliche Lebensgüter darstellen können. Es muß und wird 
der organisatorischen Fähigkeit unseres ,Volkes gelingen, diese Frage zu lösen. 

Wir wissen, daß die geographische Lage des rohstoffarinen Deutschlands eine 

Autarkie 

für unser Reich nicht vollkommen zuläßt. Es muß immer wieder betont werden, daß der Reichsregierung nichts ferner 
liegt als Exportfeindlichkeit. Wir wissen, daß wir die Verbindung mit der Welt nötig haben, und daß der Absatz 
deutscher Ware in der Welt viele Millionen deutscher Volksgenossen ernährt. 

Wir wissen aber auch, welches die Voraussetzungen für einen gesunden Leistungs-Austausch zwischen den Völkern 
der Erde sind. Denn Deutschland ist jahrelang gezwungen gewesen zu Leistungen ohne Gegenleistungen. Daraus 
ergibt sich, daß die Aufgabe, Deutschland als ein tätiges Glied des Warenaustausches zu erhalten, weniger eine 
handelspolitische als ems finanzpolitische ist. Solange man uns eine sachgemäße und unserer Krafi entsprechende 
Regelung unserer Auslandsschulden nicht zugebilligt haX, sind wir leider zur Aufrechterhaltung unserer Devisen - 
Zwangswirtschaft gezwungen. Die Reichsregierung ist auch um deswillen verpflichtet, den gegen den Abfluß des 
Kapitals über die Grenzen errichteten Damm aufrechtzuerhalten. Wenn die Reichsregierung sich von diesen 
Grundsätzen leiten läßt, ist bestimmt zu erwarten, daß wachsendes Verständnis des Auslandes die Eingliederung 
unseres Reiches in den friedlichen Wettbewerb der Nationen erleichtert. 

Um die Förderung des Verkehrs 

bis zu einem vernünftigen Ausgleich aller Verkehrsinteressen zu führen, wird schon zu Beginn des kommenden 
Monats durch eine Reform der Kraftfahrzeugsteuer der erste Schritt getan. Die Erhaltung der Reichsbahn und ihre 
möglichst schnelle Zurückführung in die Macht des Reiches ist eine Aufgabe, die uns nicht nur wirtschaftlich, sondern 
auch moralisch verpflichtet. Die Entwicklung des Luftverkehrs als eines Mittels der friedlichen Verbindung der Völker 
untereinander wird die nationale Regierung mit Eifer pflegen. 

Bei all dieser Tätigkeit bedarf die Regierung der Unterstützung nicht nur der allgemeinen Kräfte in unserem Volk, die 
in weitestem Umfang sie heranzuziehen entschlossen ist, sondern auch der hingebenden Treue und Arbeit des 
Berufsbeamtentums. Nur bei zwingendster Not der öffentlichen Finanzen sollen Eingriffe stattfinden, allein auch dann 
wird strenge Gerechtigkeit das oberste Gesetz unseres Handelns sein. 

Der Schutz der Grenzen des Reiches und damit des Lebens unseres Volkes und der Existenz unserer Wirtschaft liegt 
heute bei unserer Reichswehr, die entsprechend den uns im Versailler Vertrag auferlegten Bestimmungen als 

einzige wirklich abgerüstete Armee 

in der Welt anzusehen ist. Trotz der dadurch bedingten Kleinheit und gänzlich ungenügenden Bewaffnung darf das 
deutsche Volk in stolzer Befriedigung auf seine Reichswehr sehen. Unter schwersten Verhältnissen ist dieses kleine 
Instrument unserer nationalen Selbstverteidigung entstanden. In seinem Geiste ist es der Träger unserer besten 
soldatischen Traditionen. In peinlicher Gewissenhaftigkeit hat das deutsche Volk aber damit seine ihm im 
Friedensvertrag auferlegten Pflichten erfüllt, ja, selbst der uns damals genehmigte Ersatz der Schiffe unserer Flotte 
ist - ich darf wohl sagen: leider nur zu einem kleinen Teil durchgeführt worden. 

Deutschland wartet seit Jahren vergebens auf die Einlösung des uns gegebenen Abrüstungs versprechens der anderen. 
Es ist der aufrichtige Wunsch der nationalen Regierung, von einer Vermehrung des deutschen Heeres und unserer 
Waffen absehen zu können, sofern endlich auch die übrige Welt geneigt ist, ihre Verpflichtung zu einer radikalen 
Abrüstung zu vollziehen. Denn Deutschland will nichts als 

gleiche Lebensrechte und gleiche Freiheit. 

Zu diesem Geist des Freiheitswillens allerdings will die nationale Regierung das deutsche Volk erziehen. Die Ehre der 
Nation, die Ehre unserer Armee, das Ideal der Freiheit, sie müssen dem deutschen Volke wieder heilig werden! 

Das deutsche Volk will mit der Welt in Frieden leben. 

Die Reichsregierung wird aber gerade deshalb mit allen Mitteln für die endgültige Beseitigung der Trennung der 
Völker der Erde in zwei Kategorien eintreten. Die Offenhaltung dieser Wunde führt den einen zum Mißtrauen, den 



anderen zum Haß und damit zu einer allgemeinen Unsicherheit. Die nationale Regierung ist bereit, jedem Volle die 
Hand zu aufrichtiger Verständigung zu reichen, das gewillt ist, die traurige Vergangenheit einmal grundsätzlich 
abzuschließen. Die Not der Welt kann nur vergehen, wenn durch stabile politische Verhältnisse die Grundlage 
geschaffen wird, und wenn die Völker untereinander wieder Vertrauen gewinnen. 

Zur Behebung der Wirtschaftskatastrophe 

ist notwendig: 

1 . eine unbedingt autoritäre Führung im Innern zur Herstellung des Vertrauens in die Stabilität der Verhältnisse, 

2. eine Sicherstellung des Friedens durch die großen Nationen auf lange Sicht zur Wiederherstellung des Vertrauens 
der Völker untereinander, 

3. der endgültige Sieg der Grundsätze der Vernunft in der Organisation und Führung der Wirtschaft sowie eine 
allgemeine Entlastung von Reparationen und unmöglichen Schuld- und Zinsverpflichtungen. 

Leider stehen wir vor der Tatsache, daß 

die Genfer Konferenz 

trotz langer Verhandlungen bisher kein praktisches Ergebnis erzielt hat. Die Entscheidung über die Herbeiführung 
einer wirklichen Abrüstungsmaßnahme ist immer wieder durch das Aufwerfen technischer Einzelfragen und durch das 
Hineinziehen von Problemen, die mit der Abrüstung nichts zu tun haben, verzögert worden. Dieses Verfahren ist 
untauglich. 

Der rechtswidrige Zustand der einseitigen Abrüstung und der daraus resultierenden nationalen Unsicherheit 
Deutschlands kann nicht länger dauern. 

Als ein Zeichen der Verantwortung und des guten Willens erkennen wir es an, daß die britische Regierung durch ihren 
Abrüstungsvorschlag den Versuch gemacht hat, die Konferenz endlich zu schnellen Entscheidungen zu bringen. Die 
Reichsregierung wird jede Bemühung unterstützen, die daraufgerichtet ist, die allgemeine Abrüstung wirksam 
durchzuführen und den längst fälligen Anspruch Teutschlands auf Abrüstung sicherzustellen. Seit vierzehn Jahren sind 
wir abgerüstet, und seit vierzehn Monaten warten wir auf das Ergebnis der Abrüstungskonferenz. Umfassender noch 
ist der Plan des Chefs der italienischen Regierung, der großzügig und weitblickend versucht, der gesamteuropäischen 
Politik eine ruhige und folgerichtige Entwicklung zu sichern. Wir messen diesem Plan ernsteste Bedeutung bei, wir 
sind bereit, auf seiner Grundlage in voller Aufrichtigkeit mitzuarbeiten, um die vier großen Mächte, England, 
Frankreich, Italien und Deutschland, zu einer friedlichen Zusammenarbeit zusammenzuschließen, die mutig und 
entschlossen an die Aufgaben herangeht, von deren Lösung das Schicksal Europas abhängt. 

Aus diesem Anlaß empfinden wir besonders dankbar die verständnisvolle Herzlichkeit, mit der in Italien die nationale 
Erhebung Deutschlands begrüßt worden ist. Wir wünschen und hoffen, daß die Gleichheit der geistigen Ideale die 
Grundlage für eine stetige Ver tiefung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern sein wird. 

Ebenso legt die Reichsregierung, die im Christentum die unerschütterlichen Fundamente der Moral und Sittlichkeit des 
Volkes sieht, größten Wert auf freundschaftliche Beziehungen zum Heiligen Stuhl und sucht sie auszugestalten. 
Gegenüber unserem Brudervolk Osterreich empfinden wir das Gefühl der Anteilnahme an seinen Sorgen und Nöten. 
Die Reichsregierung ist sich in ihrem Tun und Handeln der Verbundenheit des Schicksals aller deutschen Stämme 
bewußt. Die Einstellung zu den übrigen einzelnen fremden Mächten ergibt sich aus dem bereits Erwähnten. Aber auch 
da, wo die gegenseitigen Beziehungen schon mit Schwierigkeiten behaftet sind, werden wir uns um einen Ausgleich 
bemühen. Allerdings kann die Grundlage einer Verständigung niemals die Unterscheidung in Sieger und Besiegte 
sein. 

Wir sind aber der Überzeugung, daß ein solcher Ausgleich in unserem Verhältnis zu Frankreich möglich ist, wenn die 
Regierungen die sie betreffenden Probleme beiderseits wirklich weitschauend in Angriff nehmen. Gegenüber der 
Sowjetunion ist die Reichsregierung ge^Wli, freundschaftliche, für beide Teile nutzbringende Beziehungen zu pflegen. 
Gerade die Regierung der nationalen Revolution sieht sich zu einer solchen positiven Politik gegenüber Sowjetrußland 
in der Lage. Der Kampf gegen den Kommunismus in Deutschland ist unsere innere Angelegenheit, in den wir 
Einmischungen von außen niemals dulden werden. Die staatspolitischen Beziehungen zu anderen Mächten, mit denen 
uns gemeinsame Interessen verbinden, werden davon nicht berührt. Unser Verhältnis zu den übrigen Ländern verdient 
auch in Zukunft unsere ernsteste Aufmerksamkeit, insbesondere unser Verhältnis zu den großen überseeischen 
Staaten, mit denen Deutschland seit langem freundschaftliche Bande und wirtschaftliche Interessen verbunden haben. 



Besonders am Herzen liegt uns das Schicksal der außerhalb der Reichsgrenzen lebenden Deutschen, die durch 
Sprache, Kultur und Sitte mit uns verbunden sind und um diese Güter schwer kämpfen. Die nationale Regierung ist 
entschlossen, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln für die den deutschen Minderheiten international garantierten 
Rechte einzutreten. 

Wir begrüßen den Plan der 

Weltwirtschaftskonferenz 

und sind mit ihrem baldigen Zusammentritt einverstanden. Die Reichsregierung ist bereit, an dieser Konferenz 
mitzuarbeiten, um endlich positive Ergebnisse zu erlangen. 

Die wichtigste Frage ist das 

Problem unserer kurz- und langfristigen äußeren Verschuldung. 

Die völlige Veränderung der Verhältnisse auf den Warenmärkten der Welt erfordert eine Anpassung. Nur aus einer 
vertrauensvollen Zusammenarbeit kann eine wirkliche Behebung der allgemeinen Sorgen erwachsen. Zehn Jahre eines 
aufrichtigen Friedens werden für die Wohlfahrt aller Nationen nützlicher sein als ein 30 Jahre langes Verrennen in die 
Begriffe von Sieger und Besiegten. 

Um sich in die Lage zu versetzen, die Aufgaben zu erfüllen, die in diesem Rahmen liegen, hat die Regierung im 
Reichstag durch die beiden Parteien der Nationalsozialisten und der Deutschnationalen 

das Ermächtigungsgesetz 

einbringen lassen. Ein Teil der beabsichtigten Maßnahmen erfordert die verfassungsändernde Mehrheit. Die 
Durchführung dieser Aufgaben und ihre Lösung ist notwendig. Es würde dem Sinne der nationalen Erhebung 
widersprechen und für den beabsichtigten Zweck nicht genügen, wollte die Regierung sich für ihre Maßnahmen von 
Fall zu Fall die Genehmigung des Reichstags erhandeln und erbitten. Die Regierung wird dabei nicht von der Absicht 
getrieben, den Reichstag als solchen aufzugeben. Im Gegenteil, sie behält sich auch für die Zukunft vor, den Reichstag 
über ihre Maßnahmen zu unterrichten oder seine Zustimmung einzuholen. 

Die Autorität und die Erfüllung der Aufgaben würden aber leiden, wenn im Volke Zweifel an der Stabilität des neuen 
Regiments entstehen könnten. Die Reichsregierung hält eine weitere Tagung des Reichstages im heutigen Zustande der 
tiefgehenden Erregung der Nation für unmöglich. Es ist kaum eine Revolution von so großem Ausmaß so diszipliniert 
und unblutig verlaufen wie diese Erhebung des deutschen Volkes in diesen Wochen. Es ist mein Wille und meine feste 
Absicht, für diese ruhige Entwicklung auch in Zukunft zu sorgen. 

Allein um so notwendiger ist es, daß der nationalen Regierung jene souveräne Stellung gegeben wird, die in einer 
solchen Zeit allein geeignet ist, eine andere Entwicklung zu verhindern. Die Regierung wird von dieser Ermächtigung 
nur insoweit Gebrauch machen, als dies zur Durchführung der lebensnotwendigen Maßnahmen erforderlich ist. Es ist 
weder die Existenz des Reichstages noch die des Reichsrats bedroht. Stellung und Rechte des Reichspräsidenten 
bleiben unberührt. Die innere Obereinstimmung mit seinen Zielen herbeizuführen, wird stets die oberste Aufgabe der 
Regierung sein. Der Bestand der Länder wird nicht beseitigt. Die Rechte der Kirchen werden nicht geschmälert und 
ihre Stellung zum Staat nicht geändert. Die Zahl der Fälle, in denen eine innere Notwendigkeit vorliegt, zu einem 
solchen Gesetz die Zuflucht zu nehmen, ist an sich eine begrenzte. Um so mehr aber besteht die Regierung auf eine 
Verabschiedung des Gesetzes. Sie zieht in jedem Falle eine klare Entscheidung vor. Sie bietet den Parteien des 
Reichstages die Möglichkeit einer ruhigen Entwicklung und einer sich daraus in Zukunft anbahnenden Verständigung. 
Die Regierung ist aber ebenso entschlossen und bereit, die Bekundung der Ablehnung und damit die Ansage des 
Widerstandes entgegenzunehmen. 

Mögen Sie, meine Herren, nunmehr selbst entscheiden über Frieden oder Krieg! 



Reichskanzler Adolf Hitler 

vor der deutschen Landwirtschaft am 5. April 1933 im Herrenhaus. 

Herr Präsident! Meine Herren! 

Wenn wir heute wieder unter der alten schwarz-weiß-roten Flagge und unter dem Symbol der nationalen 
Wiedergeburt in Deutschland tagen können, so trägt an dieser historischen Wendung unseres Schicksals der deutsche 



Bauer vielleicht den größten Anteil. Man redet so viel von den Motiven, die im einzelnen das Handeln von 
Regierungen bestimmen, und übersieht hierbei nur zu leicht, daß alle Maßnahmen in gewissen Zeiten eine gleiche 
Wurzel haben. Auch die Handlungen hinter uns liegender Jahre sind von einer Wurzel ausgegangen, und genau so 
werden die jener Zeit, die nun vor uns liegt, von e/ner Wurzel ihren Ausgang nehmen müssen. 

Wenn ich hier für die nationale Regierung spreche, so will ich von der Tendenz reden, deren diese bedarf. Wir 
bezeichnen uns heute als eine Regierung der deutschen Erhebung, der nationalen Revolution. Wir wollen damit sagen, 
daß diese Regierung sich ganz bewußt als eine Vertretung der deutschen Volksinteressen ansieht und fühlt. Sie muß 
damit auch eine Vertretung des deutschen Bauerntums sein. Denn ich kann mich nicht für die Interessen eines Volkes 
einsetzen, wenn ich am Ende nicht in dem Stand die wichtigste Kraft erkenne, der tatsächlich die Zukunft der Nation 
bedeutet. 

Wenn ich über alle wirtschaftlichen Einzelerscheinungen der Zeit, über alle politischen Wandlungen hinsehe, so bleibt 
am Ende doch immer wesentlich die Frage der Erhaltung des Volkstums an sich. Sie wird nur dann günstig 
beantwortet werden können, wenn das Problem der Erhaltung des Bauerntums gelöst worden ist. Daß ein Volk ohne 
Städter bestehen konnte, zeigt uns die Geschichte, daß es nicht ohne Bauern zu leben vermag, hätte die Geschichte 
einst bewiesen, wenn das alte System geblieben wäre. Alle Schwankungen sind am Ende zu ertragen, alle 
Schicksalsschläge zu überwinden, wenn ein gesundes Bauerntum vorhanden ist. Solange sich ein Volk auf ein starkes 
Bauerntum zurückziehen kann, wird es immer und immer wieder aus diesem heraus neue Kraft schöpfen. Glauben Sie 
mir, die Erhebung, die hinter uns liegt, sie wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht immer ein Teil des Volkes auf dem 
Lande in unseren Reihen gestanden hätte. Es wäre unmöglich gewesen, in den Städten allein jene Ausgangsstellungen 
zu erobern, die uns auch in unserm Handeln das Gewicht der Legalität gegeben haben. Das deutsche Volk verdankt 
darum die Erneuerung, die Erhebung und damit auch den Umschwung, der zur allgemeinen Gesundung der deutschen 
Verhältnisse führen wird, dem deutschen Bauern. 

Jede Regierung, die die Bedeutung eines solchen tragenden Fundaments übersieht, kann nur eine Regierung für den 
Augenblick sein. Sie kann zwar einige Jahre herrschen und walten, aber sie wird niemals dauernde oder sogar ewige 
Erfolge erzielen. Denn diese erfordern, daß immer und immer wieder die Notwendigkeit der Erhaltung des eigenen 
Lebensraumes und somit des eigenen Bauerntums begriffen wird. Eine solche Grunderkenntnis bedingt das Handeln 
auf zahlreichen Gebieten und das Wesen zahlloser Einzelentschlüsse; sie wird als Leitgedanke dienen und stets 
unserem enzen Handeln und allen Entschlüssen voraufgehen. Man wird bei einem so grundsätzlichen Denken niemals 
den Boden unter den Füßen verlieren, immer wieder und zu allererst das Richtige treffen, auch wenn vorübergehend 
Menschen, die wir ja alle sind, das eine oder andere Mal nicht gerade das Richtige gewählt und gefunden haben. Ich 
glaube daher, daß diese Regierung, indem sie ihre Mission in der Erhaltung des deutschen Volkstums sieht, welches 
wiederum in seinen Belangen auf die Erhaltung des deutschen Bauern angewiesen ist, niemals falsche Entscheidungen 
treffen wird. Sie kann vielleicht hier und da in ihren Mitteln irren, im Grundsätzlichen wird sie es nie. 

Es ist eine Frage des Mutes, nicht nur die Dinge so zu sehen wie sie sind. Man wird mit vielen alten Überlieferungen 
brechen müssen, wird in vielen Fällen gegen die öffentliche Meinung Stellung zu nehmen gezwungen sein. Man wird 
das um so mehr und eher können, je mehr der eine Block der Nation geschlossen hinter der Regierung steht. Eines 
aber ist unmöglich: daß am Ende ein Regiment gegen alle Richtungen zu fechten vermag. Wenn eine Regierung schon 
für die Erhaltung des deutschen Volkstums und damit auch für die Erhaltung des deutschen Bauern kämpft, dann muß 
gerade dieses deutsche Volkstum sich unbedingt zum Wollen und zu den Taten der Regierung bekennen. Das gibt ihr 
dann auch jene innere Stabilität, die sie braucht, um Entschlüsse zu treffen, die im Augenblick schwer zu verteidigen 
sind, die aber getroffen werden müssen und deren Erfolg im Anfang verblendeten Volksgenossen nicht sofort sichtbar 
werden kann, von denen man aber weiß, daß sie doch am Ende zur Rettung der gesamten Nation beitragen werden. 

Wenn das deutsche Bauerntum heute einen großen Zusammenschluß gefunden hat, dann wird es gerade dadurch in 
Zukunft das Handeln der Regierung unerhört erleichtern, daß es seine gewaltigen VOlksmassen hinter sie stellt. Ich 
glaube, in dieser Regierung sitzt kein Mann, der nicht von dem aufrichtigen Wunsche nach dieser engsten 
Zusammenarbeit erfüllt ist. Wir erblicken in der Lösung dieser Aufgabe zugleich die Rettung des deutschen Volkes in 
der Zukunft, nicht für 1933 oder 1934, sondern für die fernsten Zeiten. Wir sind willens, nunmehr diejenigen 
Maßnahmen zu treffen und in den nächsten Jahren durchzuführen, von denen wir wissen, daß sie spätere 
Geschlechter als grundsätzlich richtig erkennen und feststellen werden. 

Es war höchste Zeit, daß man die Kraft fand, die Entschlüsse herbeizuführen, denen wir im tiefsten und letzten Sinne 
die Rettung der deutschen Nation verdanken. 

Wir sind bereit, diesen schweren Kampf auf uns zu nehmen. Durch das Ermächtigungsgesetz ist zum ersten Male die 
Rettungsaktion für das deutsche Volk von den nur parteimäßig eingestellten Absichten und Rücksichten unserer 
bisherigen Volksvertretung befreit und losgelöst worden. Wir werden mit ihm nunmehr das tun können, was bei klarer 
Einsicht und kaltem Nachdenken für die Zukunft der Nation notwendig erscheint. Die rein gesetzmäßigen 
Voraussetzungen hierzu sind geschaffen. Es ist aber auch notwendig, daß an diesem Handeln das Volk selbst 
lebendigen Anteil nimmt. Es darf sich nicht einbilden, weil das Parlament nicht mehr hemmend in die Entscheidungen 



treten kann, brauche auch die Nation keinen Anteil mehr zu nehmen an der Gestaltung unseres Schicksals. Im 
Gegenteil, wir wollen, daß das deutsche Volk sich gerade jetzt auf sich selbst besinne und lebendig mitarbeitend 
hinter die Regierung tritt. Es muß dahin kommen, daß, wenn wir nach vier Jahren wieder an die Nation appellieren, 
wir uns nicht an Menschen wenden, die geschlafen haben, sondern ein Volk vorfinden, das in diesen Jahren endlich 
aus seiner parlamentarischen Hypnose erwachte und die Erkenntnisse besitzt, die zum Verstehen der ewigen 
Lebensvoraussetzungen notwendig sind. 

Ich weiß, daß die Arbeit, die vor uns liegt, Aufgaben birgt von ungeheurer Schwere. Nicht nur, weil wir nach 15 
Jahren des Außerachtlassens der natürlichsten Lebensvoraussetzungen wieder mit ganz einfachen Vernunftgrundsätzen 
beginnen müssen, sondern weil in dieser Zeit eine unerhörte Interessenverflechtung stattgefunden hat und kaum 
irgendein Schritt möglich erscheint, ohne daß man auf Korruptionen stößt, mit denen man sich auseinandersetzen muß, 
seien sie nun geistiger oder materieller Natur. Allein, gelöst werden muß diese Aufgabe und sie wird es auch. Wenn 
das deutsche Volk hinter sich Jahrtausende eines wechselvollen Schicksals kennt, so kann es nicht der Vorsehung 
Wille sein, daß vor uns gekämpft und geopfert wurde, damit kommende Geschlechter selbst ihr Leben verderben und 
nicht mehr eingehen können in die Jahrtausende der Zukunft. Das große Ringen der Vergangenheit wäre zwecklos 
gewesen, wenn unser Ringen um die Zukunft aufgegeben würde. 

Was wir selbst an Opfern brachten für die Erhaltung des Deutschen Reiches, war schwer. Die Generation, die den 
Weltkrieg durchfocht, hat Unerhörtes gelitten. Es geht nicht an, dies nur allein zu rechnen, denn wir müssen auch das 
bedenken, was Generationen schon vor uns geleistet, gelitten und gestritten haben. Wir müssen die Gesamtsumme der 
Opfer rechnen, die vor uns bereits gebracht worden sind, nicht dafür, daß eine Generation vor dem Schicksal 
kapituliert und Geschlechter zukünftiger Zeiten damit erlöschen, sondern in der Hoffnung, daß jede Generation auch 
ihrerseits in dieser ewigen Geschlechterfolge ihre Pflicht erfüllt. 

Heute steht die Forderung dieser Pflichterfüllung mahnend vor uns. 15 Jahre lang hat man sich schwer versündigt, 
ausnahmslos, die einen bewußt aktiv, die anderen passiv durch Duldung. An uns ist es, zusammen und geeint diese Zeit 
zu überwinden. Die Aufgabe kann noch so groß sein; wenn sie eben gelöst werden muß, so wird sie gelöst werden. Es 
gilt auch hier der ewige Grundsatz, daß dort, wo ein unbeugsamer Wille herrscht, auch eine Not gebrochen werden 
kann. 



Reichskanzler Adolf Hitler 

vor 2 Millionen Werktätiger am 1. Mai 1933 zum "Tag der Nationalen Arbeit". 

Deutsche Volksgenossen und -genossinnen! 

Der Mai ist gekommen. So heißt es im deutschen Liede. Und durch viele Jahrhunderte war der Tag des Maianfangs 
nicht nur das Symbol des Einzugs des Frühlings in die Lande, es war auch der Tag der Freude, der festlichen 
Stimmung und Gesinnung. Es kam eine Zeit, die diesen Tag für sich in Anspruch nahm und den Tag des werdenden 
Lebens und hoffnungsvoller Freude verwandelte in einen Tag des Streites und des inneren Kampfes. Eine Lehre, die 
unser Volk ergriffen hatte, versuchte, den Tag der erwachenden Natur, des sichtbaren Frühlingseinzuges zu 
verwandeln in einen Tag des Hasses, des Bruderkampfes, des Zwistes und des Leides. Jahrzehnte sind über die 
deutschen Lande hinweggegangen, und immer mehr schien dieser Tag die Trennung und Zerrissenheit unseres Volkes 
dokumentieren zu sollen. Es kam aber endlich auch die Zeit der Besinnung, nachdem das tiefste Leid unser Volk 
ergriffen hatte, eine Zeit des Insichkehrens und des neuen Sichzusammenfindens deutscher Menschen. 

Und heute können wir wieder mit dein alten Volkslied singen: Der Mai ist gekommen, unseres Volkes Erwachen ist 
da. Das Symbol des Klassenkampfes, des ewigen Streites und Haders wandelt sich nun wieder zum Symbol der großen 
Einigung und Erhebung der Nation. Und deshalb haben wir diesen Tag der erwachenden Natur für alle kommenden 
Zeiten gewählt als Tag der Wiedergewinnung unserer eigenen Kraft und Stärke und damit auch zugleich jener 
schaffenden Arbeit, die keine engen Grenzen kennt, nicht gebunden ist an die Gewerkschaft, an Fabrik-en und 
Kontore, einer Arbeit, die wir überall dort anerkennen und fördern wollen, wo sie in gutem Sinne für Sein und Leben 
unseres Volkes geleistet wird. 

Das deutsche Volk hat eine grauenvolle Not hinter sich. Nicht als ob diese etwa mangelndem Fleiß zuzuschreiben 
wäre, nein! Millionen unseres Volkes, sie sind tätig wie früher, Millionen Bauern schreiten hinter dem Pflug wie einst, 
Millionen Arbeiter stehen am Schraubstock, am dröhnenden Amboß. Millionen unseres Volkes, sie sind tätig, und 
Millionen andere, sie wollen tätig sein, doch sie können 

es nicht! Zehntausende beenden freiwillig ein Dasein, das für sie nur Kummer und Elend zu bergen scheint. Sie 
tauschen es ein mit dem jenseits, von dem sie sich mehr und Besseres erhoffen. Entsetzliches Leid und Unglück hat bei 
uns Einkehr gehalten und in seinem Gefolge Verzagtheit, ja Verzweiflung. Und wir fragen uns nun, weshalb? 



Es ist eine politische Not. Das deutsche Volk ist in sicii zerfallen, seine ganze Lebenskraft wird für den inneren Kampf 
verbraucht. Das Bauen auf die Stärke des eigenen Willens, die eigene Kraft ist geschwunden. Millionen schauen in die 
übrige Welt und hoffen, daß von dort her ihnen Glück und Heil zuteil werde. Das Volk zerfällt, und in diesem Zerfall 
schwindet seine Lebenskraft, die Kraft zur Lebensbehauptung. Die Ergebnisse dieses Klassenkampfes sehen wir um 
uns und unter uns, und wir wollen daraus lernen. Denn eines haben wir als erste Voraussetzung für die 
Wiedergenesung unseres Volkes erkannt 

das deutsche Volk muß sich wieder gegenseitig kennenlernen! 

Die Millionen Menschen, die in Berufe aufgeteilt, in künstlichen Klassen auseinandergehalten worden sind, die, vom 
Standesdünkel und Klassenwahnsinn befallen, einander nicht mehr verstehen können, sie müssen wieder den Weg 
zueinander finden! Eine ungeheure, gewaltige Aufgabe - wir wissen es! Wenn 70 Jahre hindurch der Wahnsinn als 
politische Idee vertreten und gepredigt wurde, wenn 70 Jahre lang die Zerstörung der Volksgemeinschaft politisches 
Gebot war, dann ist es schwer, mit einem Schlage den Sinn der Menschen wenden zu wollen. Wir dürfen trotzdem 
daran nicht verzagen und verzweifeln. Was Menschenhände bauten, können Menschenhände stürzen, was 
menschlicher Wahnsinn einst erfand, kann kluge Einsicht wieder überwinden. 

Wir wissen, daß dieser Prozeß des Zueinanderfindens und gegenseitigen Verstehenlernens nicht eine Sache von 
Wochen oder Monaten, ja auch nur wenigen Jahren sein kann. Allein, wir haben den unerschütterlichen Willen, diese 
große Aufgabe vor der deutschen Geschichte zu erfüllen, haben den Entschluß, die deutschen Menschen wieder 
zueinander zu führen, und wenn es sein muß, sie zu zwingen. 

Das ist der Sinn des 1 . Mai, der von nun an die Jahrhunderte hindurch in Deutschland gefeiert werden soll, daß an ihm 
alle die, die im großen Räderwerk unserer schaffenden nationalen Arbeit tätig sind, zueinander finden und einmal im 
Jahre die Hände reichen mögen in der Erkenntnis, daß nichts geschehen kann, wenn nicht alle ihren Teil an Leistung 
und an Arbeit dabei vollbringen. Und so haben wir als Motto dieses Tages den Satz gewählt: 

Ehret die Arbeit und achtet den Arbeiter! 

Für Millionen ist es heute schwer, über all den Haß und die Mißverständnisse, die künstlich in der Vergangenheit 
gezüchtet worden sind, sich wieder zusammenzufinden. Es gibt eine Erkenntnis, die uns diesen Weg leicht beschreiten 
läßt. Es mag einer tätig sein, wo immer - er soll und darf nie vergessen, daß sein Volksgenosse, der genau wie er seine 
Pflicht erfüllt, unentbehrlich ist, daß die Nation nicht besteht durch die Arbeit einer Regierung, einer bestimmten 
Klasse oder durch das Werk ihrer Intelligenz, sondern daß sie nur lebt durch die gemeinsame und harmonische Arbeit 
aller! Wenn Millionen glauben, aus der Art der Arbeit im einzelnen einen Schluß ziehen zu können auf die Würdigkeit 
ihres Trägers, so ist dies ein bitterer Irrtum. Es gibt viele Zehntausende unter uns, die die Achtung vor dem einzelnen 
abhängig machen wollen von der Art jener Arbeit, die er verrichtet. Nein! Nicht, was er schafft, sondern wie er schafft, 
das muß entscheidend sein. Daß Millionen unter uns jahraus, jahrein fleißig sind, ohne jemals hoffen zu können, 
Reichtümer zu erwerben, ja, vielleicht nur ein sorgloses Leben zu gewinnen, das soll alle verpflichten, sich erst recht 
zu ihnen zu bekennen. Denn ihr Idealismus und ihre Hingabe allein ermöglichen das Sein und das Leben der 
Gesamtheit. Wehe, wenn heute dieser Idealistnus in unserem Volke vergehen und wenn des Menschen Wert nur 
bemessen werden sollte nach den äußeren Glücksgütern des Lebens, die auf ihn gefallen sind. Der Wert unseres 
Volkes würde dann kein großer mehr sein und sein Bestand kein langer. 

Es ist nicht nützlich, dein Arbeiter seine Bedeutung zu erklären, dem Bauern die Notwendigkeit seiner Existenz zu 
bewei sen, zum Intellektuellen zu gehen, zum Geistesarbeiter, um ihm die Wichtigkeit seines Tuns beizubringen. 
Notwendig ist, einem jeden Stand die Bedeutung des anderen zu lehren. Und so wollen wir denn in die Städte gehen, 
um ihnen die Notwendigkeit und das Wesen des deutschen Bauern zu verkünden, und auf das Land hinaus gehen und 
zu unserer Intelligenz, um ihnen die Bedeutung des deutschen Arbeitertums beizubringen. Wir wollen gehen zum 
Arbeiter und zum Bauern, um sie zu belehren, daß es ohne deutschen Geist kein deutsches Leben gibt, daß sie alle 
zusammen eine große Gemeinschaft bilden müssen: Geist, Stirn und Faust, Arbeiter, Bauern und Bürger. 

Dieser 1. Mai soll zugleich dem deutschen Volke die Erkenntnis vermitteln: Fleiß und Arbeit allein schaffen nicht das 
Leben, wenn sie sich nicht vermählen mit der Kraft und dein Willen eines Volkes. Fleiß und Arbeit, Kraft und Wille, 
wenn sie zusammen wirken, erst wenn hinter der Arbeit die starke Faust der Nation zu Schutz und Schirm sich erhebt, 
kann wirklicher Segen erwachsen. 

Und weiter soll dieser Tag dem deutschen Volke zum Bewußtsein bringen: Deutsches Volk! Du bist stark, wenn Du 
eins wirst, wenn Du den Geist des Klassenkampfes und Deiner Zwietracht aus Deinem Herzen reißest. Du kannst 
hinter Deine Arbeit eine unerhörte Kraft stellen, wenn Du die Arbeit verbindest mit dem Lebenswillen Deines 
gesamten Volkstums! 



Wir träumen von einem Staat deutsciier Nation, der unserrn Volk ,wieder das tagliche Brot auf Erden zu sichern 
vermag, und wir wissen, daß hierzu die geballte Kraft der Nation notwendig ist. Wenn heute der Marxismus höhnt, 
dies werde nie gelingen, so werden wir den Beweis liefern, daß es gelingt. Meine Freunde! Nichts, was groß ist auf 
dieser Welt, ist dem Menschen geschenkt worden. Alles inuß bitter schwer erkämpft werden; auch die Erhebung eines 
Volkes ivird nicht leichthin Wirklichkeit, auch sie muß innerlich errungen iverden. Wir dürfen heute nicht klagen; wir 
wissen es, wir werden diese Erhebung uns verdienen, werden die Freiheit unseres Volkes erringen. Und es wird sich 
dann erweisen, wie sehr der Marxismus nur Theorie gewesen ist und als solche schön und verführerisch, aber in 
Wirklichkeit nicht Nutzen und Glück für ein Volk bringen konnte. 

Dieser 1. Mai, er soll dokumentieren, daß wir nicht zerstören wollen, sondern aufzubauen gedenken. Man kann nicht 
den schönsten Frühlingstag des Jahres zum Symbol des Kampfes wählen, sondern nur zu dem einer aufbauenden 
Arbeit, nicht zum Zeichen der Zersetzung und damit des Verfalls, sondern nur zu dem der völkischen Verbundenheit 
und damit des Emporstiegs. Es ist kein Zufall, daß es unseren Gegnern, die diesen Tag seit 70 Jahren feiern wollen, 
und die 14 Jahre lang in Deutschland an der Macht gewesen sind, trotz allem nicht gelungen ist, das deutsche Volk an 
diesem Tage so zu erfassen, wie wir es bereits am ersten zuwege brachten. Das Volk fühlt unbewußt in seinem Innern, 
daß jene Feiern marxistischer Art in Widerspruch standen zur Zeit der Frühlings wende. Es wollte nicht Haß, es wollte 
nicht Kampf, es wollte Erhebung! Und heute fühlt es-, dem 1. Mai ist sein eigentlicher innerer Sinn wiedergegeben. 
Das ist der Grund, weshalb Millionen in ganz Deutschland freudig herausströmen, um Zeugnis abzulegen für einen 
Willen, der an diesem Aufbau der Nation teilhaben möchte. Und wenn wir heute zum ersten Male dieses Fest begehen, 
so wollen wir uns nun unsere Ziele vor Augen führen für die Zeit, die vor uns liegt: 

Unverrückbar wollen wir kämpfen, daß die Macht, die der neue Gedanke der neue politische Glaube in 
Deutschland erobert bat, niminer Jehr entschwindet, sondern im Gegenteil immer fester und fester wird. 

Wir wollen kämpfen dafür, daß die neue Idee sich siegreich über ganz Deutschland erhebt und allmählich das ganze 
deutsche Volk in die Gewalt ihres Bannes zieht. Wir wollen mutig und entschlossen diese Fahne der Auferstehung 
unseres Volkes verteidigen gegen jeden, der sie glaubt niederreißen zu können. Wir wollen das Selbstgefühl und das 
Selbstbewußtsein in unserm Volk neu erwecken und datiernd zu steigern versuchen. Wir kennen die Zeit, die hinter 
uns liegt, und ihre Repräsentanten. Sie haben mit Absicht unserm Volke die Vorstellung eingeimpft, als wäre es 
insgesamt minderwertig in der Welt, nicht fähig zu großen Taten, nicht würdig des Rechtes aller anderen. Man hat 
Minderwertigkeitskomplexe künstlich angezüchtet, weil es der Minderwertigkeit jener Parteien entsprach, die dieses 
Volk in langen Jahren verführten. Wir wollen es aus diesem Bann erlösen, wollen ihm unentwegt die Überzeugung 
einbrennen: 

Deutsches Volkl Du bist nicht zweitklassig, und wenn tausendmal die Welt es haben will. Du bist nicht zweiten Wertes, 
nicht zweiter Bedeutung. Deutsches Volk, besinne Dich auf Dich selbst auf Deine Vergangenheit und die Leistung 
Deiner Väter, ja, auf die Leistung Deiner eigenen Generation. Vergiß 14 Jahre des Verfalles, hebe Dich empor zu 
zweitausend Jahren deutscher Geschichte. 

Wir haben Sie, meine Volksgenossen in ganz Deutschland, vom ersten Tage an so gerufen, um Ihnen allen aus dem 
Gefühl der inneren Verbundenheit heraus diese Überzeugung zu geben: 

Deutsche! Ihr seid ein Volk, das stark ist, wenn Ihr selbst stark sein wollt! 

Diese Millionen, die heute in Deutschland demonstrieren, sie werden heimkehren mit dem Gefühl einer neu 
gewonnenen inneren Kraft und Einheit. Ich weiß es, meine Kameraden, Euer Tritt wird morgen wieder härter sein, als 
er es gestern war. Denn wir alle fühlen es, die Nation kann man heute vielleicht vergewaltigen, man kann sie in Ketten 
schlagen - beugen, demütigen kann man sie nicht mehr! Wir wollen aber damit auch an diesem Tage das Vertrauen 
stärken, nicht allein zu Dir selbst, deutsches Volk, nein, auch das Vertrauen zu Deiner Regierung, die sich mit Dir 
verbunden fühlt und ein Stück von Dir ist, die zu Dir gehört, mit Dir für Dein Leben kämpft, die kein anderes Ziel 
besitzt, als Dich, deutsches Volk, wieder frei und glücklich zu machen. 

Und endlich soll an diesem Tage die Verbundenheit für die Zukunft durch eine Tat dokumentiert werden. Als wir zum 
ersten Male den 

Gedanken der Arbeitsdienstpflicht 

der Öffentlichkeit übergaben, entfachten die Vertreter der absterbenden marxistischen Welt ein großes Geschrei und 
erklärten: "Das ist ein neuer Angriff auf das Proletariat, ein Angriff auf die Arbeit, ein Angriff auf das Leben des 
Arbeiters!" Warum taten sie das? Sie wußten genau, daß es nie ein Angriff auf die Arbeit und erst recht nicht auf den 
Arbeiter sein werde, sondern nur ein Angriff auf ein entsetzliches Vorurteil, nämlich daß Handarbeit minderwertig sei. 
Dieses Vorurteil wollen wir ausrotten in Deutschland. Wir wollen in einer Zeit, da Millionen unter uns leben ohne 
Verständnis für die Bedeutung des Handarbeitertums, das deutsche Volk durch die Arbeitsdienstpflicht zu der 



Erkenntnis erziehen, daß Handarbeit nicht schändet, nicht entehrt, sondern vielmehr wie jede andere Tätigkeit dem 
zur Ehre gereicht, der sie getreu und redlichen Sinnes erfüllt. 

Es bleibt unser unverrückbarer Entschluß, jeden einzelnen Deutschen, sei er, wer er sei, ob reich, ob arm, ob Sohn von 
Gelehrten oder Sohn von Fabrikarbeitern, einmal in seinem Leben zur Handarbeit zu führen, damit er sie kennen lernt, 
damit er auch hier einst leichter befehlen kann, weil er selbst schon vorher gehorchen lernte. Wir denken nicht daran, 
den Marxismus nur äußerlich zu beseitigen. Wir sind entschlossen, ihm die Voraussetzungen zu entziehen. Wir wollen 
den Geschlechtern, die nach uns kommen, seine geistigen Verwirrungen ersparen. 

Kopf- und Handarbeiter dürfen niemals gegeneinander stehen. Deshalb rotten wir jenen dünkelhaften Sinn aus, der so 
leicht den einzelnen befällt und von oben herunterschauen läßt auf die Kameraden, die "nur" am Schraubstock 
stehen, an der Maschine oder hinter dem Pflug. Aber nicht nur muß jeder Deutsche diese Art Arbeit einmal kennen 
lernen, sondern umgekehrt muß der Handarbeiter wissen, daß auch geistige Arbeit notwendig ist. Auch ihm muß 
beigebracht werden, daß keiner das Recht hat, auf andere herabzusehen, sich selbst besser zu dünken, sondern jeder 
bereit sein muß zur großen Gemeinschaft. 

Wir werden in diesem Jahre zum ersten Male diesen großen ethischen Gedanken, den wir mit dem Arbeitsdienst 
verbinden, verwirklichen. Und wir wissen, daß, wenn erst einmal 40 Jahre vergangen sind, das Wort Handarbeit für 
Millionen Menschen dieselbe Sinneswandlung erfahren haben wird wie einst der Begriff des Landsknechts, an dessen 
Stelle der Begriff des deutschen Soldaten trat. 

Wir werden in diesem Jahre als weitere große Aufgabe die Befreiung der schöpferischen Initiative von den 
verhängnisvollen Einwirkungen majoritativer Beschlüsse durchführen. Nicht nur im Parlament, nein, auch in der 
Wirtschaft. Wir wissen, daß unsere Wirtschaft nicht emporkommen kann, wenn nicht eine Synthese gefunden wird 
zwischen der Freiheit des schöpferischen Geistes und der Verpflichtung dem Volksganzen gegenüber. Es wird daher 
auch unsere Aufgabe sein, den Verträgen die Bedeutung zu geben, die ihnen zukommt. Der Mensch lebt nicht für 
Verträge, sondern die Verträge sind da, das Leben des Menschen zu ermöglichen. Und endlich werden wir uns in 
diesem Jahre bemühen, die erste Etappe auf dem Wege einer 

organischen Wirtschaftsführung 

zurückzulegen, und werden dabei von der fundamentalen Erkenntnis ausgehen: Es gibt keinen Aufstieg, der nicht 
beginnt bei der Wurzel des nationalen, völkischen und wirtschaftlichen Lebens, beim Bauern. Von ihm führt der Weg 
zum Arbeiter und weiter endlich zur Intelligenz. 

Wir werden daher beim Landmann beginnen und in erster Linie dessen Wirtschaft zur Gesundung führen. Wir wissen, 
daß dies die erste Voraussetzung für die Gesundung der ganzen übrigen Wirtschaft ist. 14 Jahre hindurch hat man das 
Gegenteil getan. Die Folgen sehen wir. Nicht dem Städter, nicht dem Arbeiter, nicht dem Mittelständler wurde 
geholfen - sie alle kamen der Vernichtung nahe. 

Und damit ergibt sich eine weitere Aufgabe: die Beseitigung der Arbeitslosigkeit durch Arbeitsbeschaffung. Die 
Arbeitsbeschaffung teilen wir in zwei große Gruppen. Zunächst die private Arbeitsbeschaffung. Hier wird noch in 
diesem Jahre ein großes Werk in Angriff genommen, ein Werk, das die deutschen Bauten, die Häuser wieder in 
Ordnung bringen und damit Hunderttausenden Arbeit geben wird. Wir wollen in diesem Augenblick und an dieser 
Stelle zum ersten Male den Appell an das ganze deutsche Volk richten: Deutsches Volk! Glaube nicht, daß das 
Problem der Arbeitsbeschaffung in den Sternen gelöst wird. Du selbst mußt mithelfen, es zu lösen. Du mußt aus 
Einsicht und Vertrauen alles tun, was Arbeit geben kann, jeder einzelne hat die Pflicht, von sich aus nicht zu zögern 
mit der Beschaffung dessen, was er bedarf, nicht zu warten, uni das herstellen zu lassen, was er einmal herstellen 
lassen muß. jeder Unternehmer, jeder Hausbesitzer, jeder Geschäftsmann, jeder Private, er hat die Pflicht, sich der 
deutschen Arbeit zu erinnern. Wenn heute die Welt unwahre Behauptungen gegen u ns verbreitet, wenn man die 
deutsche Arbeit verfemt, dann müssen wir erwarten, daß der Deutsche sich selbst seiner Arbeit annimmt. Dies ist ein 
Appell, der, an Millionen einzelner gerichtet, am ehesten auch Millionen Menschen Arbeit geben kann. Weiter werden 
wir uns bestreben, große öffentliche Arbeitsbeschaffungsmöglichkeiten noch in diesem fahre züi verwirklichen. Wir 
stellen ein Programm auf, das wir nicht der Nachwelt überlassen wollen, das Programm unseres Straßenneubaues, 
eine gigantische Aufgabe, die Milliarden erfordert. Wir werden die Widerstände dagegen aus dem Wege räumen und 
die Aufgabe groß beginnen. Wir werden damit eine Serie öffentlicher Arbeiten einleiten, die mithelfen, die 
Arbeitslosenzahl immer weiter herunterzudrücken. 

Wir wollen arbeiten und wir werden arbeiten! Allein, alles hängt letzten Endes am deutschen Volke selbst, an Euch, 
am Vertrauen, das Ihr uns schenkt, hängt ab von der Kraft, mit der Ihr Euch zum nationalen Staat bekennt. Nur wenn 
Ihr alle selbst eins werdet im Willen, Deutschland zu retten, kann in Deutschland auch der deutsche Mensch seine 
Rettung finden. 



Wir wissen, daß wir noch gewaltige Schwierigkeiten zu überwinden haben. Wir wissen auch, daß alle menschliche 
Arbeit am Ende vergeblich sein muß, wenn über ihr nicht der Segen der Vorsehung leuchtet. Aber wir gehören nicht 
zu denen, die sich bequem auf das jenseits verlassen. Es wird uns nichts geschenkt. So wie der Weg der hinter uns 
liegenden 14 Jahre für uns bis zum heutigen Tage ein Weg ewigen Kampfes war, ein Weg, der einen oft fast 
verzweifeln ließ, so wird auch der Weg in eine bessere Zukunft schwierig sein. Die Welt verfolgt uns, sie wendet sich 
gegen uns, sie will nicht unser Recht zum Leben anerkennen, will nicht wahr haben unser Recht zum Schutze der 
Heimat. 

Meine deutschen Volksgenossen! Wenn die Welt so gegen uns stellt, müssen wir um so mehr zu einer Einheit werden, 
müssen wir ihr um so mehr unentwegt versichern: Ihr könnt tun, was Ihr tun wollt! Aber niemals werdet Ihr uns 
beugen, niemals uns zwingen, ein Joch anzuerkennen! Den Ruf nach gleichem Recht werdet Ihr nicht mehr aus 
unserem Volk beseitigen! Das deutsche Volk ist zu sich gekommen. Es wird Menschen, die nicht für Deutschland sind, 
nicht mehr unter sich dulden! Wir wollen uns den Wiederaufstieg der Nation durch unseren Fleiß, unsere 
Beharrlichkeit, unseren unerschütterlichen Willen ehrlich verdienen! Wir bitten nicht den Allmächtigen: "Herr mach 
uns frei!" Wir wollen tätig sein, arbeiten, uns brüderlich vertragen, gemeinsam ringen, auf daß einmal die Stunde 
kommt, da wir vor den Herrn hintreten können und ihn bitten dürfen: "Herr, Du siehst, wir haben uns geändert. Das 
deutsche Volk ist nicht mehr das Volk der Ehrlosigkeit, der Schande, der Selbstzerfleischung, der Kleinmütigkeit und 
Kleingläubigkeit. Nein, Herr, das deutsche Volk ist wieder stark in seinem Willen, stark in seiner Beharrlichkeit, stark 
!in Ertragen aller Opfer. Herr, wir lassen nicht von Dir! Nun segne unseren Kampf uni unsere Freiheit und damit 
unser deutsches Volk und Vaterland!" 



Reichskanzler Adolf Hitler 

auf dem Kongreß der Deutschen Arbeitsfront in Berlin am 10. Mai 1933 *). 

*) Amtlicher Wortlaut. 

Große Umwälzungen können im Völkerleben nicht stattfinden, wenn nicht - fast möchte ich sagen - ein dringendes 
Bedürfnis nach ihnen vorliegt. 

Man kann keine wirklicli tief eingreifende Revolution machen, wenn nicht das Volk nach einer solchen 
Revolution innerlich schreit, 

wenn nicht bestimmte Zustände förmlich nach einer solchen Revolution hindrängen. Die Staatsform äußerlich zu 
ändern, ist leicht. Ein Volk innerlich umzugestalten, kann immer nur gelingen, wenn sich ein bestimmter 
Entwicklungsprozeß selbst mehr oder weniger erledigt hat, wenn ein Volk den Weg, den es einschlug, selbst schon - 
wenn auch vielleicht nicht ganz klar, so doch im Unterbewußtsein - als falsch empfindet, ihn gern verlassen möchte 
und nur wegen der Schwerfälligkeit und Trägheit der Masse den neuen Weg nicht finden kann, bis von irgendwoher 
der Anstoß kommt, oder bis eine Bewegung, die schon den neuen Weg gesehen hat, nun eines Tages das Volk in 
diesen neuen Weg hineinzwingt. Es mag im ersten Augenblick vielleicht wollen oder scheinbar nicht wollen - es wird 
den Weg dann doch gehen, wenn es im Innern bewußt oder unbewußt schon die Empfindung hegt, daß der bisherige 
Pfad am Ende doch nicht der richtige ist. Unter all den Krisen, unter denen wir leiden, und die ja nur ein 
zusammenhängendes Bild ergeben, ist vielleicht am fühlbarsten für das Volk selbst die 

Wirtschaftskrise. 

Die politische Krise, die moralische Krise werden vom einzelnen nur ganz selten empfunden. Der 
Durchschnittsmensch sieht in seiner Zeit nicht das, was die Gesamtheit trifft, sondern zumeist nur das, was ihn selbst 
schlägt. Daher wird auch die Gegenwart nur ganz selten Verständnis für den politischen oder den moralischen Verfall 
empfinden, solange sich dieser Verfall nicht irgendwie auf die Wirtschaft ausdehnt. Doch wenn dies eintritt, handelt es 
sich nicht mehr um irgendein abstraktes Problem, das man an einer dritten Seite vielleicht beobachten oder studieren 
kann, sondern nun wird eines Tages der einzelne selbst von dieser Frage ergriffen, und in eben dem Urnfange, in dem 
sich eine solche Krise in ihm auszuwirken beginnt, wächst seine Erkenntnis von der Unhaltbarkeit bestehender 
Zustände. Dann redet man plötzlich von einer Wirtschaftsnot, von einem Wirtschaftselend, und dann ist es auch 
möglich, ausgehend von dieser Not, das Verständnis für die Not zu erwecken, die sonst dem einzelnen Menschen 
lange Zeit verborgen zu bleiben pflegt. 

Es ist aber natürlich, daß auch die Wirtschaftsnot nicht sofort in ihren verschiedenen Ursachen erkannt wird, daß man 
auch hier nicht ohne weiteres alles das sieht, was zusammenwirkend am Ende diese Not bedingt. Es ist auch hier 
verständlich, daß zunächst jeder die Schuld beim andern zu sehen pflegt, und daß er besonders gern die Allgemeinheit, 
Korporationen usw. für das verantwortlich machen möchte, was er selbst in Wirklichkeit mit zu verantworten hat. Es 
ist dann ein großes Glück, wenn es allmählich gelingt, eine solche Not so zu klären, daß für immer mehr Menschen die 



wirklichen Ursaclien siclitbar in Erscheinung treten; denn das ist erforderlich, um auch die Wege zur Heilung zu 
finden. 

Es genügt nicht zu sagen, daß die deutsche Wirtschaftsnot etwa die Folgeerscheinung einer Weltkrise, der 
Wirtschaftsnot überall sei; denn genau so kann selbstverständlich jedes andere Volk dieselbe Entschuldigung und 
dieselbe Begründung für seine Not finden. Es ist aber klar, daß auch dann diese Not nicht irgendwie in der Welt ihre 
Wurzel haben kann, sondern immer wieder innerhalb der Völker. Und es ist nur eines wahrscheinlich, daß diese 
Wurzel vielleicht bei vielen Völkern dieselbe sein wird, daß man aber nicht hoffen darf, durch die bloße Feststellung, 
es läge eine bestimmte Not im Zuge der Zeit, dieser Not auch Herr zu werden. Sondern es ist klar, daß es nötig ist, im 
Innern eines Volkes diese Wurzeln bloßzulegen und die Not dort zu heilen, wo man sie wirklich heilen kann. 

Leider Gottes ist gerade der Deutsche nur zu sehr veranlagt, in solchen Zeiten den Blick statt in das eigene Innere in 
die Ferne schweifen zu lassen. Die lange Erziehung unseres Volkes zu internationalen Auffassungen hin verleitet auch 
in einer solchen Not, sich nach internationalen Gesichtspunkten mit diesem Problem zu beschäftigen. Ja, sie führt 
dazu, daß viele unter uns überhaupt nicht glauben, daß man anders als durch internationale Methoden einem solchen 
Unglück vielleicht entgegensteuern könnte. Und trotzdem ist das falsch. Es ist natürlich, daß internationale Gebrechen, 
die alle Völker irgendwie belasten, auch von diesen Völkern behoben werden müssen. Aber das ändert nichts an der 
Tatsache, daß jedes Volk für sich diesen Kampf aufnehmen muß, und daß vor allem nicht ein Volk von dieser Not 
befreit wird durch internationale Maßnahmen, wenn es nicht aus eigenem die notwendigen Maßnahmen trifft. 

Im Rahmen internationaler Maßnahmen können selbstverständlich auch die eigenen liegen. Allein es darf dieses 
eigene Handeln nicht abhängig gemacht werden von dem Handeln der anderen. 

Die Krise der deutschen Wirtschaft ist nicht nur eine Krise, die sich in unseren Wirtschaftsziffern ausdrückt, sondern 
sie ist in erster Linie eine Krise, die sich mit ausdrückt im inneren Verlauf, in der Art der Organisation usw. unseres 
wirtschaftlichen Lebens. Und hier können wir wohl von einer Krise reden, die unser Volk mehr betroffen hat als 
andere Völker. 

Es ist die Krise, die wir sehen im Verhältnis zwischen Kapital, Wirtschaft und Volk. 

Besonders kraß sehen wir diese Krise im Verhältnis unseres Arbeitnehmers zu unserem Arbeitgeber. Hier hat die Krise 
einen Höhepunkt erreicht wie in keinem anderen Lande der Welt. Wenn diese Krise nicht gelöst wird, dann werden 
alte anderen Versuche, der Wirtschaftsnot Herr zu werden, auf die Dauer vergeblich sein. 

Wenn wir die deutsche Arbeiterbewegung so, wie sie sich im Laufe des letzten halben Jahrhunderts allmählich 
entwickelte, nach ihrem innersten Wesen untersuchen, dann werden wir auf drei Gründe stoßen, die diese eigenartige 
Entwicklung bedingten. 

Der erste Grund liegt in der Veränderung der Betriebsform unserer Wirtschaft an sich. 

Ihn sehen wir in der ganzen Welt genau so wie in Deutschland in Erscheinung treten. Zu Beginn des vergangenen 
Jahrhunderts und steigend in diesem Zeitalter findet eine Umstellung unserer früheren - ich möchte sagen - 
kleinbürgerlichen Wirtschaftsform statt in der Richtung der Industrialisierung, und damit geht das patriarchalische 
Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber endgültig verloren. Beschleunigt wird dieser Prozeß von dem 
Augenblick an, in dem die Aktie an die Stelle des persönlichen Besitzes tritt. Wir sehen nun den Beginn einer 
Entfremdung zwischen dem Schaffenden des Kopfes und dem Schaffenden der Hand, denn das ist letzten Endes der 
einzige wirklich entscheidende Unterschied. 

Nicht das Wort Besitz an sich kann hier als charakteristisch angesehen werden; denn wir wissen, daß eine Unzahl der 
Männer, die unsere Produktion begründeten, nicht etwa ursprünglich aus dem Besitz gekommen sind, sondern aus der 
Arbeit, daß sich in ihnen nur die Kraft der Faust zugleich erweiterte zur Genialität des Geistes, daß sie gottbegnadete 
Erfinder, gottbegnadete Organisatoren gewesen sind, denen wir, meine Volksgenossen, unser Leben mit verdanken, 
denn ohne die Fähigkeit dieser Männer wäre uns die Ernährung und Erhaltung von 65 Millionen Menschen auf unserer 
begrenzten Wohnfläche niemals möglich gewesen. 

Wir wären sonst Exportland geblieben, rohes ArbeitskraftExportland, damit aber auch selbstverständlich des darunter 
stets verborgenen Geistes: Kulturdünger für die andere Welt. Daß sich das änderte, das verdanken wir der Unzahl der 
Männer unseres Volkes, die sich aus der Tiefe heraus emporgearbeitet haben und nun durch ihre Fähigkeit, durch ihre 
Genialität Millionen Menschen Brot schaffen und sichern konnten. Es ist also nicht so, daß wir hier von vornherein 
sagen können: Unternehmer und Arbeitnehmer. Sondern der Ausgang ist nur der, daß sich der Geist wie immer im 
menschlichen Leben befehlsgebend über die gewöhnliche Kraft erhebt. Dieser Geist selbst aber ist nicht etwa ein 
Vorrecht der Geburt bei uns gewesen, sondern wir finden ihn in allen unseren Lebensschichten, in allen 
Lebensstellungen. Man kann wirklich sagen, daß das deutsche Volk in allen seinen Schichten hier beigesteuert hat. 



Das Auseinanderfallen nun, das wir allmählich ersehen konnten, führte dazu, daß auf der einen Seite besondere 
Interessen der Arbeitnehmer in die Erscheinung traten, und damit begann das Unglück unserer wirtschaftlichen 
Entwicklung. Sowie man erst diesen Weg einschlug, mußte zwangsläufig der Weg immer weiter auseinanderf ühren. 
Hier herrscht ein Gesetz: 

Wenn man einmal einen bestimmten Weg, der ein Fehlweg ist, betreten hat, führt dieser Weg immer weiter von der 
Vernunft weg. Das haben wir 70 Jahre lang praktisch erlebt. Der Weg entfernte sich in all seinen Konsequenzen so 
sehr von der natürlichen Vernunft, daß die Denkenden, die selbst Führer auf diesem Wege waren, für sich allein 
gestellt und gefragt, ohne weiteres den Wahnsinn dieses Weges zugeben mußten. Und sie haben das auch als einzelne 
stets zugegeben. Nur im Zwang der Organisation konnten sie nicht mehr den Weg zur Vernunft zurückfinden. 

Im Gegenteil: Zwangsläufig führte der Weg auseinander, begünstigt - wie gesagt - durch die 

Entpersönlichung des Besitzes. 

Er wird damit - ich möchte fast sagen - auch noch wissenschaftlich scheinbar erhärtet und gefestigt. Es entsteht 
allmählich eine Ideologie, die glaubt, den Begriff des Eigentums auf die Dauer aufrechterhalten zu können, wenn auch 
die praktischen Nutznießer dieses Begriffes bloß mehr einen minimalen Prozentsatz der Nation ausmachen. Und 
umgekehrt entstand die Meinung, daß deshalb, weil nur mehr ein geringerer Prozentsatz praktischer Nutznießer ist, der 
Begriff des Eigentums selbst abzulehnen wäre. Es ergab sich daraus die endlose Diskussion und der Krieg um den 
Begriff Privateigentum und um "Eigentum" an sich. In der Folge führte dieser Kampf zu einer immer weiteren 
Entfremdung der beiden Exponenten im wirtschaftlichen Leben. 

Was nunmehr sich entwickelt, ist zum Teil wieder unnatürlich. Wenn erst einmal die beiden Interessenten ihre 
Aufgabe geistig nicht mehr als eine gemeinsame ansehen, dann ist es klar, daß dem Unternehmer gegenüber nur mehr 
der organisierte Arbeitnehmer bestehen kann, dann ist es selbstverständlich, daß der Kraft, die sich immerhin im 
Unternehmer repräsentiert, nur die zusammengefaßte Kraft des Arbeitnehmers gegenübergestellt werden kann. 

Wenn man sich erst einmal auf den Weg begibt, dann ist logischerweise die Organisation der Arbeitnehmer der 
Organisation der Unternehmer gegenüberzustellen. Selbstverständlich werden sich nun diese beiden Organisationen 
nicht tolerierend miteinander beschäftigen, sondern ihre scheinbar getrennten Interessen mit den Kampfmitteln 
vertreten, die ihnen gegeben sind, das heißt Aussperrung und Streik. In diesem Kampf werden manches Mal die einen 
siegen, manches Mal die anderen. In beiden Fällen wird die gesamte Nation den Kampfpreis bezahlen, den Schaden zu 
tragen haben. 

Das führt endlich aber dahin, daß die sich nun aufbauenden Organisationen, bei der Veranlagung des Deutschen zur 
Bürokratisierung, immer umständlicher werden, und ein immer größerer Apparat entsteht. Und endlich wird nun nicht 
mehr der Apparat den Interessenten dienen, sondern die Interessenten werden dem Apparat zu dienen haben, so daß 
der Kampf weiter fortgeführt wird, damit die Existenz des Apparates begründet werden kann, selbst wenn manchmal 
die Vernunft plötzlich kommt und sagt: das Ganze ist ein Wahnsinn, gemessen an den Opfern ist der Gewinn geradezu 
lächerlich; zusammengezählt sind die Opfer, die wir für den Apparat bringen, viel größer als der überhaupt mögliche 
Gewinn. Dann werden die Apparate erst recht wieder zu beweisen haben, wie nötig sie sind, indem sie den Kampf der 
Interessenten gegenseitig schüren. Und dann kann es allerdings sogar sich ereignen, daß sich die Apparate aus dieser 
Erkenntnis heraus untereinander verständigen. 

Das heißt: Apparat A. sagt: Ich bin froh darüber, daß der Apparat B. da ist; denn ich finde immer Wege, um mich mit 
dem Apparat B. auseinanderzusetzen. Würde dieser Apparat B. nicht da sein, sondern an seiner Stelle ehrliche 
Fanatiker kämpfen - das wäre viel schlimmer! Die Leute des Apparats B. kennen wir ganz genau und wissen, wie wir 
mit ihnen umzugehen haben. Man findet hier schon den Weg. Man gebe dem Kaiser, was des Kaisers ist, und dem 
Volke, was des Volkes ist - und der Gewerkschaft, was der Gewerkschaft ist. Dann findet sich schon ein Weg, um 
"friedlich" miteinander auszukommen. Das Ganze wird manches Mal sogar ein übles Theater; das bellt sich 
gegenseitig an, das bekriegt sich gegenseitig, aber bringt sich arn Ende natürlich nicht um -das kann man nicht; denn 
sonst würden weder die Gewerkschaften noch die Unternehmerverbände bestehen können! Schließlich lebt alles auf 
Kosten der Gesamtheit. 

Dieser Kampf, der zu einer unendlichen Vergeudung an Mitteln, Arbeitskräften usw. führt, ist der eine Grund für die 
Katastrophe, die langsam, aber sicher heraufzog. 

Der zweite Grund ist das Emporkonunen des Marxismus. 

Der Marxismus als Weltauffassung der Dekomposition hat mit scharfem Blick in der Gewerkschaftsbewegung die 
Möglichkeit erkannt, den Angriff gegen den Staat und die menschliche Gesellschaft nunmehr mit einer absolut 
vernichtenden Waffe zu führen. Nicht etwa, um dem Arbeiter zu helfen - was ist der Arbeiter irgendeines Landes 
diesen internationalen Aposteln? Gar nichts! 



Sie sehen ihn nichtl Es sind das keine Arbeiter, es sind volksfremde Literaten, volksfremdes Pack! 

Sie haben genau erkannt, daß man mit der Gewerkschaftsbewegung unter freundlichster Förderung der Exzesse auf der 
andern Seite am ehesten in der Lage ist, sich ein Instrument zu verschaffen, das den Kampf ebenso führt, wie es sie 
umgekehrt auch nährt. Denn in diesen ganzen Jahrzehnten hat sich die politische Sozialdemokratie von diesem Kampf 
und von dieser Kampfeinrichtung genährt. 

Man mußte der Gewerkschaft den Gedanken einimpfen- Du bist ein Instrument des Klassenkampfes - und der findet 
letzten Endes seine politische Führung nur im Marxismus. Was ist denn verständlicher, als daß man der Führung auch 
den Tribut zollt! Und der Tribut ist reichlich eingezogen worden! Die Herren haben sich nicht mit einem Zehnt 
begnügt, sondern mit wesentlich höheren Zinssätzen. 

Dieser Klassenkampf führt zur Proklamation der Gewerkschaft als reinen Instrumentes für die Vertretung 
wirtschaftlicher Interessen der Arbeiterschaft und somit für Zwecke des Generalstreiks. Der Generalstreik tritt damit 
zum erstenmal als politisches Machtmittel in Erscheinung und zeigt, was sich der Marxismus in Wirklichkeit von 
dieser Waffe erhofft hat: nicht etwa ein Mittel zur Rettung des Arbeiters, sondern im Gegenteil nur ein 
Kampfinstrument zur Vernichtung des dem Marxismus entgegenstehenden Staates. Wie weit dieser gesamte Irrsinn 
gehen konnte, dafür haben wir Deutsche ein unerhörtes, ebenso furchtbares wie lehrreiches Beispiel: den Krieg. 

Heute treten mir zahlreiche sozialdemokratische Führer, innerlich vollkommen umgewandelt durch den neuen Geist 
der neuen Zeit, entgegen und halten mir mit etwas schwankendem Gedächtnis vor: Ja, die Sozialdemokratie hat einst 
auch im Felde gekämpft. 

Nein, der Marxismus hat niemals gekämpft, wohl aber hat der deutsche Arbeiter gekämpft! 

Im Jahre 1914 ist der deutsche Arbeiter in einer plötzlichen inneren - ich möchte fast sagen: hellseherischen - 
Erkenntnis vom Marxismus fort- und zu seinem Volke hingegangen. Die Führer des Marxismus, die dieses Verhängnis 
hereinbrechen sahen, konnten es nicht hemmen. Einige unter ihnen, ganz wenige, sind auch wohl in dieser Stunde mit 
dem Herzen zu ihrem Volke zurückgekehrt. Wir wissen ja, daß sich ein großer Mann, der heute, wir können wohl 
sagen: bestimmend in die Weltgeschichte eingegriffen hat, Benito Mussoliiii, in dieser Stunde der Erkenntnis zu 
seinem Volke zurückfand. In Deutschland sind es auch einige gewesen. Die große Masse der politischen Führer aber 
hat nicht etwa nunmehr, entsprechend dem gewaltigen Aufbäumen des deutschen Arbeiters, auch für sich die 
Konsequenzen gezogen, sie ging nun nicht etwa freiwillig auch sofort an die Front; diese geistige innere Umwandlung 
ist ihnen trotz aller heutigen Beteuerung damals anscheinend erspart geblieben: Arbeiter sind gefallen - die Führer 
haben sich zu 99 Prozent sorgfältig konserviert! 

Sie haben nicht den Prozentsatz der Toten und Verwundeten gestellt, den wir sonst im ganzen Volke sehen. Sie haben 
ihre politische Tätigkeit für wichtiger gehalten. Damals, 1914/15, sahen sie ihre Aufgabe in vorsichtiger 
Zurückhaltung, später dann im Abkommandieren bestimmter einzelner Außenseiter, sie sahen ihre Aufgabe in einem 
allmählichen Reservieren gegenüber der nationalen Aufgabe. Endlich kam die Erfüllung in der Revolution. 

Wir können dazu nur eines sagen: 

Wäre im Krieg die deutsche Gewerkschaftsbewegung in unseren Händen gewesen, wäre sie damals meinetwegen in 
meiner Hand gewesen, und wäre sie mit demselben Fehlzweck aufgezogen gewesen, wie es tatsächlich der Fall war, so 
hätten wir Nationalsozialisten damals diese Riesenorganisation in den Dienst des Vaterlandes gestellt. Wir hätten 
erklärt: Wir kennen natürlich die Opfer, wir sind bereit, sie selber zu tragen, wir wollen uns nicht drücken, sondern wir 
wollen absolut mitkämpfen, wir geben unser Schicksal und Leben in die Hand der allmächtigen Vorsehung, wie es die 
anderen auch geben müssen. Das hätten wir ohne weiteres getan. 

Denn, deutscher Arbeiter, du mußt erkennen: jetzt wird nicht entschieden über Deutschland als Staat, nicht über das 
Kaiserreich als Staatsform, nicht über Monarchie wird entschieden, nicht über Kapitalismus wird entschieden, nicht 
über Militarismus, sondern entschieden wird über Sein oder Nichtsein unseres Volkes, und wir deutschen Arbeiter 
machen 70 Prozent dieses Volkes aus. Ober uns wird entschieden! 

Das mußte man damals wissen und konnte es auch wissen. Wir hätten es gewußt. Wir hätten alle für unser eigenes 
Leben die Konsequenzen gezogen und hätten selbstverständlich damals auch die Konsequenzen für die 
Gewerkschaftsbewegung gezogen. Wir hätten erklärt: Deutscher Arbeiter, wir wollen deine Rechte vertreten! Gewiß, 
wir hätten demgemäß manches Mal damals gegen den Staat Front gemacht, das heißt, wir hätten gegen das Unwesen 
und das schamlose Treiben der Kriegsgesellschaften protestiert. 

Wir hätten protestiert gegen dieses Schiebergesindel und wären dafür eingetreten, daß man dieses Pack, wenn 
notwendig, mit Stricken zur Raison bringt. 



Wir hätten genau so jeden niedergeworfen, der etwa dem Vaterlande seinen Dienst versagt oder sonst verweigert liätte. 
Wir liätten erklärt: Indem wir hier Front machen, wollen wir nichts anderes als den Sieg unseres Volkes; denn das ist 
nicht der Sieg einer Staatsform, sondern das ist der Sieg zur Erhaltung unseres Lebens. Und wenn wir den Krieg 
verlieren, dann haben wir nicht eine Staatsform verloren, sondern Millionen Menschen von uns werden brotlos sein. 
Und die ersten, die brotlos sind, werden nicht die Kapitalisten und Millionäre sein, sondern die Handarbeiter, die 
armselige Masse. 

Es war ein Verbrechen, daß man nicht so handelte. Man tat es nicht, weil es ja gegen den inneren Sinn des Marxismus 
verstoßen hätte; denn der wollte nichts anderes, als Deutschland vernichten. Er wartete so lange, bis man glaubte, daß 
Volk und Reich, von der überinacht zermürbt, den Angriffen von innen nicht würden standhalten können. Dann schlug 
man los. 

Und man hat Deutschland geschlagen und hat damit in erster Linie und am schwersten den deutschen Arbeiter 
geschlagen! 

Die Summe von Not, Leid und Elend, die seitdem durch Millionen voi kleinen Arbeiterfamilien und kleinen 
Haushalten gezogen ist, können die Verbrecher des November 1918 nicht verantworten. Sie sollen sich darum heute 
auch über nichts beklagen. Vergeltung haben wir nicht geübt. Wollten wir Vergeltung üben - wir hätten sie zu 
Zehntausenden erschlagen müssen! 

Sie reden soviel davon, daß auch die Sozialdemokraten im Felde gestanden wären. Die deutschen Arbeiter sind im 
Felde gestanden! Aber selbst wenn sie damals in irgendeiner Vernebelung noch sozialdemokratisch gefühlt hätten - es 
war nicht der Fall, und jeder, der als Soldat an der Front war, weiß, daß damals keiner an eine Partei dachte - selbst 
wenn das der Fall gewesen wäre-. Wie gemein von diesen Führern, daß sie dann ihre eigenen Leute, die die Opfer 
dieses Ringens trugen, um die Früchte dieser Opfer - all das Leid, all die Nöte, Todesangst, Qual, Hunger und 
Schlafentbehrung - betrogen haben. Sie können gar nicht mehr gutmachen, was sie durch dieses Verbrechen unserem 
Volke zugefügt haben. Und sie können vor allem niemals wieder gutmachen, daß sie durch Jahrzehnte den deutschen 
Arbeiter in eine immer furchtbarere geistige Isolierung hineinführten, ihn mit dem November 1918 durch dieses 
gerneine Stück kleinster, unverantwortlicher Gruppen mit einer Tat belasteten, für die er nicht verantwortlich gemacht 
werden konnte. Denn seit den Tagen des Novembers 1918 ist bei Millionen Deutschen die Meinung entstanden, der 
deutsche Arbeiter sei schuld am Zusammenbruch. Er, der selber so unsagbare Opfer brachte, der unsere Regimenter 
mit den Millionen seiner Musketiere auffüllte, wurde nun plötzlich als Sammelbegriff verantwortlich gemacht für die 
Tat der meineidigen, lügnerischen und verkommenen Vernichter des Vaterlandes. Das war das Schlimmste, was es 
geben konnte. Denn in dem Augenblick zerbrach für viele Millionen Menschen in Deutschland die Volksgemeinschaft. 
Millionen verzweifelten, andere stierten dumpf vor sich hin, konnten den Weg zu ihrem Volk zurück nicht mehr 
finden. Mit der Volksgemeinschaft zerbrach ganz zwangsläufig die deutsche Wirtschaft. Denn die Wirtschaft ist auch 
nicht ein Ding an sich, sondern sie ist ein lebendiger Vorgang, eine der Funktionen des Volkskörpers, und ihr Handeln 
und ihr ganzer Verlauf wird durch Menschen bestimmt. Wenn die Menschen in dieser Weise vernichtet werden, dann 
möge man sich nicht darüber wundern, wenn langsam auch die Wirtschaft im ganzen vernichtet wird. Der Wahnsinn 
des Denkens im einzelnen summiert sich zum Wahnsinn des Denkens der Gesamtheit und zerstört endlich etwas, 
dessen Zerstörung die Gesamtheit selbst wieder auf das schwerste schädigt. 

Der dritte Grund für die verhängnisvolle Entwicklung liegt im Staate selbst. 

Etwas hätte es gegeben, was diesen Millionen vielleicht hätte entgegengestellt werden können- das wäre der Staat 
gewesen, wenn dieser Staat nicht selbst zum Spielball der Interessengruppen herabgesunken wäre. Es ist kein Zufall, 
daß die Gesamtentwicklung parallel geht mit der Demokratisierung unseres öffentlichen Lebens. Diese 
Demokratisierung führte dazu, daß der Staat zunächst in die Hände bestimmter Gesellschaftsschichten kam, die sich 
identifizierten mit dem Besitz an sich, mit dem Unternehmerturn an sich. Das breite Volk erhielt immer mehr die 
Empfindung, daß der Staat selbst keine objektive, über den Erscheinungen stehende Einrichtung wäre, daß er vor 
allem keine objektive Autorität mehr verkörpere, sondern daß der Staat selbst der Ausfluß des wirtschaftlichen 
WoUens und der wirtschaftlichen Interessen bestimmter Gruppen innerhalb der Nation wäre, und daß auch die 
Führung des Staates eine solche Behauptung rechtfertige. Der Sieg des politischen Bürgertums war ja nichts anderes 
als der Sieg einer aus ökonomischen Gesetzen entstandenen Gesellschaftsschicht, die ihrerseits nicht die geringsten 
Voraussetzungen für eine wirkliche politische Führung besaß, die vor allem die politische Führung abhängig machte 
von den ewig schwankenden Erscheinungen des wirtschaftlichen Lebens und der Auswirkung dieses wirtschaftlichen 
Lebens auf dem Gebiete der Massenbeeinflussung, der Präparierung der öffentlichen Meinung usw. Mit anderen 
Worten: Das Volk hatte mit Recht das Gefühl, daß auf allen Lebensgebieten eine natürliche Auslese stattfindet, immer 
ausgehend von der Eignung für dieses bestimmte Lebensgebiet, nur auf einem Gebiet nicht: auf dem Gebiete der 
politischen Führung. Auf dem Gebiete der politischen Führung griff man plötzlich zu einem Ausleseergebnis, das 
einem ganz anderen Prozeß seine Existenz verdankt. 



Während es natürlich ist, daß Führer unter Soldaten nur sein kann, wer dafür gebildet wurde, war es nicht 
selbstverständlich, daß politischer Führer nur sein kann, wer auf diesem Gebiete seine Ausbildung erhält und 
insbesondere seine Befähigung erwiesen hat, sondern allmählich verbreitete sich die Meinung, daß die Zugehörigkeit 
zu einer bestimmten, aus ökonomischen Gesetzen entstandenen Lebensklasse auch zugleich die politische Fähigkeit in 
sich berge, ein Volk zu regieren. Wir haben die Folgen dieses Irrtums kennen gelernt. Die Schicht, die sich diese 
Führung anmaßte, hat in jeder kritischen Stunde versagt, und in der schwersten Stunde der Nation ist sie jammervoll 
zusammengebrochen. 

Jedes deutsche Bataillon hat anderes geleistet. Man bedenke, daß dieses unser Volk damals Millionen Menschen noch 
am Feinde hatte, und jeder weiß, was es im einzelnen an Überwindung und Entschlußkraft bedeutete, eine Truppe - 
sagen wir - von der Reserve wieder zum Feinde vorzuführen - immer den Tod vor Augen, hineinzumarschieren in die 
Feuerzone und nicht zu wanken. Und zu Hause, da weicht eine politische Führung und zerbricht vor einem Haufen 
erbärmlicher Deserteure, weil sie zu feige waren, vor dem Feinde zu stehen, und die Heimat kapituliert vor diesen 
Feiglingen. Man sage nur nicht, es gab keinen anderen Weg. Nur für diese Führung hat es keinen anderen Weg 
gegeben! 

Für jede andere Führung wäre der Weg ganz klar vorgezeichnet gewesen und hätte es später auch nicht die Ausrede 
gegeben, daß auf irgendeinen Befehl, der von oben gekommen sei, hätte kapituliert werden müssen. In gewissen 
Augenblicken der geschichtlichen Entwicklung gibt es keine Befehle, die den Menschen oder eine Staatsführung 
verpflichten könnten, vor dem Unheil zu kapitulieren oder etwa vor der Minderwertigkeit das Feld zu räumen. 

Ich glaube wohl, wenn einer das Recht gehabt hätte, zu kapitulieren, dann wäre es in tausend und aber tausend Fällen 
der deutsche Soldat gewesen, der das Unglück hatte, dank einer nicht klugen deutschen Diplomatie 4~,1 Jahre lang 
fast stets einer Übermacht entgegentreten zu müssen, und der trotzdem - im besten Glauben, für sein Volk zu kämpfen - 
keine andere Konsequenz zog als die, die ein anständiger Soldat nur ziehen kann: entweder zu siegen oder zu sterben. 

Nein, es ist kein Zufall gewesen: eine Fehlentwicklung hat am 9. November sich endgültig als Fehlentwicklung 
erwiesen, eine Fehlkonstruktion hat sich an diesem Tage endgültig als Fehlkonstruktion gezeigt, und es war nur eine 
Frage der Zeit, ob diese Fehlkonstruktion Deutschland endgültig zugrunde richten würde, oder ob aus Deutschland 
selbst noch einmal die Kraft käme, die Fehlkonstruktion zu überwinden. Ich glaube, wir befinden uns in der Periode, in 
der diese Konstruktion endgültig überwunden worden ist. 

Wir befinden uns damit aber auch in der Periode, da wir die Frage des Neuaufbaues unserer deutschen Wirtschaft 
nicht nur gründlich durchdenken, sondern auch gründlich lösen müssen, nicht äußerlich und von oben her gesehen, 
sondern die inneren Ursachen des Verfalls erforschend und entschlossen, diese inneren Ursachen zu beseitigen. Ich 
glaube, wir müssen hier zunächst dort beginnen, wo letzten Endes heute der Anfang sein muß: nämlich beim Staate 
selbst. 

Es muß eine neue Autorität aufgerichtet werden, 

und diese Autorität muß unabhängig sein von den augenblicklichen Strömungen des Zeitgeistes, vor allem unabhängig 
von den Strömungen, die der wirtschaftlich begrenzte und beschränkte Egoismus in Erscheinung treten läßt. Es muß 
eine Staatsführung entstehen, die eine wirkliche Autorität darstellt, und zwar eine Autorität, die nicht abhängig ist von 
irgendeiner Gesellschaftsschicht. Es muß eine Staatsführung entstehen, zu der jeder Bürger das Vertrauen haben kann, 
daß sie nichts anderes will als des deutschen Volkes Glück, als des deutschen Volkes Wohl, eine Staatsführung, die 
zugleich von sich mit Recht sagen darf, sie sei unabhängig nach jeder Seite hin. 

Man hat so sehr vom absolutistischen Zeitalter der Vergangenheit geredet, vom Absolutismus Friedrichs des Großen 
und dem demokratischen Zeitalter unserer parlamentarischen Epoche. Gesehen vom Standpunkt des Volkes aus war 
die damalige Zeit die objektivere. Sie konnte wirklich die Interessen der Nation objektiver wahrnehmen, während die 
spätere Zeit immer mehr und mehr zur reinen Interessenvertretung einzelner Stände herabsank. Das wird durch nichts 
schärfer bewiesen als durch den Gedanken des Klassenkampfes an sich, nämlich durch die Parole: Die Herrschaft der 
Bourgeoisie muß abgelöst werden durch die Herrschaft des Proletariats, d. h. also: es handelt sich nur um einen 
Wechsel der Diktatur von Klassen oder Ständen, 

während wir die Diktatur des Volkes wollen, d. h. die Diktatur der Gesamtheit, der Gemeinschaft. 

Wir sehen nicht als entscheidend an eine Lebensstellung, einen Lebens stand; im Schicksal und in der Zeit der 
Jahrtausende vergeht derartiges. Das kommt und schwindet. Was bleibt, ist die Substanz an sich, eine Substanz aus 
Fleisch und aus Blut: unser Volk. Es ist das Seiende und das Bleibende, und nur ihm soll man sich verantwortlich 
fühlen. Nur dann wird man die erste Voraussetzung schaffen zur Heilung auch unseres schlimmsten wirtschaftlichen 
Schadens. Nur dann wird man für die Millionen Menschen wieder die Oberzeugung lebendig werden lassen, daß der 
Staat nicht die Interessenvertretung einer Gruppe oder eines Standes ist, und daß die Regierung nicht die Sachwalterin 



einer Gruppe oder eines Standes ist, sondern daß sie die Saciiwalterin des Volkes an sicli ist. Wenn es auf der einen 
oder auf der anderen Seite Menschen gibt, die glauben, sich dem nicht fügen zu können, dann wird die neue 
Autorität sich gegen die eine oder gegen die andere Seite durchsetzen müssen. Sie wird allen zum Bewußtsein bringen 
müssen, daß sie nicht etwa ihre Autorität ableitet vorn guten Willen irgendeines ~tandes, sondern daß sie diese 
Autorität ableitet aus einem Gesetz, und dieses Gesetz heißt: Notwendigkeit der Erhaltung des Volkstums an sich! 

Und weiter: Es ist notwendig, daß man all die Erscheinungen beseitigt, die menschliche Schwäche bewußt 
mißbrauchen, um ein tödliches Beginnen mit ihrer Hilfe durchführen zu können. Wenn ich vor 14, 15 Jahren und 
seitdem immer wieder vor der deutschen Nation erklärt habe, daß ich 

meine Aufgabe vor der deutschen Geschichte darin sehe, den Marxismus zu vernichten, 

dann ist mir das keine Phrase, sondern ein heiliger Schwur, den ich erfüllen werde, solange ich überhaupt noch einen 
Atemzug tue! 

Ich habe dieses Bekenntnis, das Bekenntnis eines einzelnen Mannes, zum Bekenntnis einer gewaltigen Organisation 
gemacht. Ich weiß heute: auch wenn mich das Schicksal persönlich abberufen würde, dieser Kampf würde weiter 
fortgeführt werden und kein Ende mehr nehmen, dafür bürgt diese Bewegung. Dieser Kampf ist für uns nicht etwa ein 
Ringen, das durch irgendeinen faulen Vergleich abgeschlossen werden könnte. Wir sehen im Marxismus den Feind 
unseres Volkes vor uns, den wir vernichten, bis zur letzten Wurzel ausrotten werden, konsequent, unbarmherzig! 

Wir wissen auch, daß im Wirtschaftsleben die Interessen nur zu oft gegeneinander zu stehen scheinen, daß sich der 
Arbeiter übervorteilt fühlt, daß er oft auch übervorteilt ist, und daß sich der Unternehmer bedrängt sieht und wohl auch 
oft bedrängt ist, daß das, was des einen Gewinn zu sein scheint, für des andern Unglück gehalten wird, und das, was 
für den einen Erfolg ist, für den andern manches Mal den Untergang bedeutet. Wir wissen und sehen das, und wir 
wissen auch, daß die Menschen zu allen Zeiten darunter gelitten haben. Allein gerade deshalb ist es um so 
gefährlicher, wenn eine Organisation nur den Zweck hat, diese furchtbaren Erscheinungen des Lebens bewußt dazu zu 
benutzen, das gesamte Volk zu zerstören. Weil es so ist, muß eine Organisation vernichtet und eine Lehre ausgerottet 
werden, die diese natürlichen Schwächen, die in der Unzulänglichkeit der Menschen ihre Wurzel haben, mißbraucht. 
Denn wir wissen sehr genau, daß das letzte Ziel dieser ganzen Entwicklung, nein, dieses Kampfes zwischen Faust und 
Stirn, zwischen Masse, d. h. Zahl, und Qualität, ist: Vernichtung der Qualität der Stirn. Das bedeutet aber nicht etwa 
Segen für die Zahl oder etwa Emporsteigen des Arbeiters, sondern das bedeutet Elend, Jammer und Not, bedeutet 
endgültigen Verfall. 

Wir sehen die wirtschaftliche Not und sind nicht etwa Kinder, die meinen, daß die Schwierigkeiten durch ein 
Besserwollen von heute auf morgen beseitigt werden können. Wir setzen auch die menschliche Unzulänglichkeit ein, 
die den Menschen immer und immer wieder einen Schabernack spielen wird und die besten Gedanken, das beste 
Wollen so oft einfach wieder zunichte macht. Aber wir haben den festen Willen und die unerschütterliche Absicht, 
demzufolge es nicht etwa zum Zusammenbruch kommen zu lassen, sondern im Gegenteil gegen diese Erscheinungen 
immer und immer wieder zu kämpfen - das ganze Leben ist ein Kampf - ihnen gegenüber die Vernunft anzusetzen und 
das gemeinsame Interesse in den Vordergrund zu rücken. Wenn das auch im Augenblick oft mißlingt - was heute nicht 
gelingt, muß eben morgen gelingen! Und wenn einer zur Antwort gibt: Glauben Sie denn, daß die Leiden je vergehen?, 
dann erwidere ich ihm: Wenn jemals die Zeit kommt, da es auf der Welt keine unzulänglichen Menschen mehr gibt, 
dann ja. Da ich aber befürchte, daß die Unzulänglichkeit der Menschen bleibt, werden auch die Leiden bleiben. Man 
kann nicht von einer Generation aus für alle Ewigkeit die Dinge in Ordnung bringen. 

Jedes Volk hat die Pflicht, für sich zu sorgen, jede Zeit hat die Aufgaben, ihre Beschwerden selbst zu erledigen. 
Denken Sie nicht, daß wir etwa der Zukunft alles vorwegnehmen. Nein, nein, wir wollen ja auch unsere Jugend nicht 
zu faulen Parasiten des Lebens erziehen oder zu feigen Genießern dessen, was andere geschaffen haben. Nein, was du 
besitzen willst - du mußt es dir immer wieder aufs neue erwerben, immer wieder mußt du aufs neue kämpfen. Dazu 
wollen wir die Menschen erziehen. Wir wollen ihnen von vornherein nicht die Irrlehre beibringen, daß etwa dieses 
Ringen etwas Unnatürliches oder dem Menschen Unwürdiges sei; im Gegenteil, wir wollen ihnen beibringen, daß 
dieses Ringen die ewige Voraussetzung für die Auslese ist, daß es ohne den ewigen Kampf keine Menschen gäbe. 
Nein, was wir heute tun - wir tun es für uns! 

Indem wir für heute die Not bändigen, wirken wir für die Zukunft, 

da wir unseren Nachkommen zeigen, wie sie es auch machen müssen, so wie wir aus der Vergangenheit ja nur das 
lernen können, was wir heute tun sollen. Wenn die Generation vor uns so gedacht hätte, wie man es uns so gern 
einreden möchte, dann wären wir heute nicht da. Ich kann nicht etwas für die Zukunft als recht anerkennen, was ich in 
der Vergangenheit als falsch bezeichnen müßte. Was mir und uns das Leben gibt, muß auch richtig sein für das Leben 
unserer Nachkommen. Wir sind daher auch verpflichtet, demgemäß zu handeln. 



Wir müssen somit den Kampf bis zur letzten Konsequenz gegen die Erscheinung aufnelimen, die unser deutsches Volk 
in den letzten 17 Jahren zerfressen hat, die uns so furchtbare Schäden zufügte, und die, wenn sie nicht besiegt worden 
wäre, Deutschland vernichtet hätte. Bismarck erklärte einst, daß der Liberalismus der Schrittmacher für die 
Sozialdemokratie sei. Ich brauche hier nicht zu sagen, daß die Sozialdemokratie der Schrittmacher für den 
Kommunismus ist. 

Der Kommunismus aber ist der Schrittmacher für den Tod, für den Volkstod, für den Untergang. 

Wir haben den Kampf gegen ihn aufgenommen und werden ihn zu Ende führen. Wie so oft in der deutschen 
Geschichte wird sich wieder einmal erweisen, daß das deutsche Volk, je größer die Not wird, um so mehr die Kraft 
hat, den Weg nach oben und nach vorwärts zu finden. Es wird ihn auch diesmal finden, ja, ich bin überzeugt, es hat 
den Weg bereits beschritten! 

Damit komme ich zur dritten Maßnahme: die Befreiung der nun zunächst als gegeben anzusehenden Verbände von 
dem Einfluß derjenigen, die glauben, in diesen Verbänden eine letzte Rückzugsstellung zu besitzen. Sie sollen sich 
auch darüber keinem Irrtum hingeben. Das, was sie bauten, halten wir für falsch. Wir sehen aber, daß der deutsche 
Genius selbst gegen den Willen dieser Baumeister auch hier in Millionen einzelner Menschen langsam eine 
Empfindung erweckte, die auch äußerlich ihren Ausdruck in gewaltigen Organisationen fand. Sie selbst hätten die 
Organisationen zerstört. Wir nehmen sie ihnen ab, nicht um alles für die Zukunft zu konservieren, sondern um dem 
deutschen Arbeiter alles das zu retten, was er an Spargroschen hier hineingelegt hat, und weiter, um den deutschen 
Arbeiter bei der Gestaltung der neuen Verhältnisse als einen Gleichberechtigten mitwirken zu lassen, um ihm die 
Möglichkeit zu geben, als Gleichberechtigter mit aufzutreten. Gegen ihn soll kein Staat gebildet werden; nein, mit ihm 
soll er entstehen! 

Er soll nicht das Gefühl besitzen, hier als verfemt, geschändet und geächtet zu gelten. Nein, im Gegenteil! Wir wollen 
ihm von vornherein, schon in der Zeit dieses Werdens und Gestaltens, das Gefühl einimpfen, daß er gleichberechtigter 
Deutscher ist. Und gleiches Recht ist in meinen Augen nie etwas anderes als die freudige Übernahme der gleichen 
Pflichten. 

Man rede nicht immer nur von Recht, sondern man rede dann auch von der Pflicht. 

Der deutsche Arbeiter muß bei den Millionen der anderen Seite die Meinung beseitigen, als stehe er etwa dem 
deutschen Volk und seiner Erhebung innerlich fremd gegenüber. Gewiß wird es Elemente geben, die das nicht wollen. 
Die gibt es aber auch auf der rechten Seite unseres Volkes. Ober sie alle wird das Schicksal zur Tagesordnung 
übergehen. 

Es werden sich die Menschen in Deutschland finden, die mit heiligem Herzen und mit ganzer Aufrichtigkeit nichts 
anderes wollen als die Größe ihres Volkes. Sie werden sich schon untereinander verständigen, sie werden sich 
untereinander auch verstehen, und wenn manches Mal vielleicht die Zweifel wiederkehren und die harte Wirklichkeit 
irgendeinen Schabernack spielen sollte, dann wollen wir die ehrlichen Makler sein. 

Dann wird es die Aufgabe der Regierung sein, als ehrlichster und redlichster Makler die Hände, die sich lösen 
wollen, wieder ineinander zu fügen 

und dem deutschen Volk immer und immer wieder zum Bewußtsein zu bringen: Ihr dürft euch nicht überwerfen, ihr 
dürft nicht über Äußerem zerbrechen, ihr dürft euch nicht einfach verlassen, weil die Entwicklung durch Jahrhunderte 
vielleicht Wege gegangen ist, die wir im einzelnen nicht für glücklich ansehen können, sondern ihr müßt euch immer 
und immer wieder darauf besinnen, daß ihr alle die Pflicht besitzt, euer Volkstum zu erhalten. Dann wird sich ein Weg 
finden lassen - es muß sich ein Weg finden lassenl Man kann nicht sagen: Der Weg zum Leben der Nation ist 
unmöglich geworden, weil die Stunde vielleicht Schwierigkeiten bereitet. Die Stunde wird vergehen, aber das Leben 
muß sein und wird sein. 

Damit hat die Zusammenfassung der deutschen Arbeiterbewegung einen großen moralischen Sinn. Wir wollen, wenn 
wir nun den Neuaufbau des Staates durchführen, der das Ergebnis von sehr großen Konzessionen auf beiden Seiten 
sein wird, daß sich zwei Kontrahenten gegenüberstehen, die beide im Herzen grundsätzlich national denken, die beide 
grundsätzlich nur ihr Volk vor sich sehen, die beide grundsätzlich bereit sind, alles andere zurückzustellen, um diesem 
gemeinsamen Nutzen zu dienen. Denn nur wenn das von vornherein schon möglich wird, glaube Ich an den Erfolg 
einer solchen Tat. 

Hier ist auch der Geist mit entscheidend, aus dem die Tat geboren wird. Nicht Sieger und Besiegte darf es hier 
geben außer einem einzigen Sieger: unserem deutschen Volk! 

Sieger über die Klassen, Sieger über die Stände und Sieger über die Interessen dieser einzelnen Gruppen unseres 
Volkes. Und damit werden wir dann von selbst wieder zu einer Veredelung des Begriffs Arbeit kommen. Auch das ist 



eine Aufgabe, die nicht von heute auf morgen durchzuführen ist. So wie hier viele Jahrhunderte allmählich eine 
Begriffsveränderung vornahmen, so werden auch Jahrhunderte notwendig sein, dem deutschen Volke diese Begriffe 
wieder in ihrer Ursprünglichkeit zu vermitteln. Unentwegt wird es aber das Ziel der Bewegung, die ich und meine 
Mitkämpfer repräsentieren, sein, das Wort Arbeiter zum großen Ehrentitel der deutschen Nation zu erheben. Nicht 
umsonst haben wir dieses Wort in die Bezeichnung unserer Bewegung eingefügt - nicht etwa, weil uns dieses Wort 
einst großen Nutzen gebracht hättel Im Gegenteil, Haß und Feindschaft auf der einen Seite und Unverständnis auf der 
anderen trug es uns ein. Sondern wir haben dieses Wort gewählt, weil wir mit dem Sieg unserer Bewegung auch dieses 
Wort siegend emporheben wollten. 

Wir haben es gewählt, damit sich in diesem Wort am Ende neben dem Begriff Volk die zweite Basis findet: die 
Einigung der deutschen Menschen. Denn wer wirklich edlen Willens ist, kann nicht anders, als sich stolz zu diesem 
Wort bekennen. 

Ich bin an sich ein Feind der Übernahme aller Ehrentitel, und ich glaube nicht, daß man mir hierin einmal viel wird 
vorwerfen können. Was ich nicht unbedingt tun muß, tue ich nicht. Ich möchte mir auch niemals etwa Visitenkarten 
drucken lassen mit den Bezeichnungen, die einem auf dieser irdischen Welt so ruhmvoll verliehen werden. Ich möchte 
auf meinem Grabstein nichts anderes haben als meinen Namen. Aber ich bin nun einmal durch meinen eigenartigen 
Lebensweg vielleicht mehr als jeder andere befähigt, das Wesen und das ganze Leben der verschiedenen deutschen 
Stände zu verstehen und zu begreifen, nicht weil ich dieses Leben etwa von oben herunter hätte beobachten können, 
sondern weil ich es selbst mitgelebt habe, weil ich mitten in diesem Leben stand, weil mich das Schicksal in seiner 
Laune oder vielleicht auch in seiner Vorsehung einfach in ~liese breite Masse Volk und Menschen hineingeworfen hat. 
Weil ich selbst jahrelang als Arbeiter am Bau schuf und mir mein Brot verdienen mußte. Und weil ich zum zweiten 
Male dann wieder jahrelang in dieser breiten Masse stand als gewöhnlicher Soldat, und weil das Leben mich dann in 
die anderen Schichten unseres Volkes hineinhob, so daß ich auch diese besser kenne als Unzählige, die in diesen 
Schichten geboren sind. So hat mich das Schicksal vielleicht mehr als irgendeinen anderen dazu bestimmt, der - ich 
darf dieses Wort für mich gebrauchen - ehrliche Makler zu sein, 

der ehrliche Makler nach jeder Seite hin. 

Ich bin hier persönlich nicht interessiert; weder bin ich vorn Staat abhängig, noch von einem öffentlichen Amte, noch 
bin ich abhängig von der Wirtschaft oder von der Industrie, auch nicht von irgendeiner Gewerkschaft. Ich bin ein 
unabhängiger Mann, und ich habe mir kein anderes Ziel gesetzt, als nach meinem Vermögen und Können dem 
deutschen Volke zu nützen - und hier vor allem den Millionen Menschen zu nützen, die dank ihrer Gutgläubigkeit, 
ihrer Unkenntnis und der Schlechtigkeit ihrer früheren Führer vielleicht am meisten geschlagen worden sind. 

Ich habe mich immer zu der Auffassung bekannt, daß es nichts Schöneres gibt, als Anwalt derer zu sein, die 
sich selbst nicht gut verteidigen können. 

Ich kenne dieses breite Volk und möchte unseren Intellektuellen immer nur eins sagen: jedes Reich, das ihr nur auf den 
Schichten des intellektuellen Verstandes aufbaut, ist schwach gebaut! 

Ich kenne diesen Verstand: ewig klügelnd, ewig forschend, aber auch ewig unsicher, ewig schwankend, beweglich, nie 
festl Wer auf diesen intellektuellen Schichten allein ein Reich aufbauen will, wird sehen, daß er nicht fest baut. Es ist 
kein Zufall, daß die Religionen stabiler sind als die Staatsformen. Sie pflegen zumeist ihre Wurzeln tiefer in das 
Erdreich zu senken; sie wären gar nicht denkbar ohne dieses breite Volk. Ich weiß, daß die intellektuellen Schichten 
nur zu leicht von dem Hochmut erfaßt werden, dieses Volk nach den Maßstäben ihres Wissens und ihres sogenannten 
Verstandes zu messen; und doch gibt es hier Dinge, die oft der Verstand der Verständigen nicht sieht, weil er sie nicht 
sehen kann. Dieses breite Volk aber ist sicherlich oft schwerfällig und ist sicherlich in mancher Hinsicht rückständig 
und nicht so beweglch, nicht so geistreich und nicht so geistig. Aber es hat etwas: es hat Treue, es hat Beharrlichkeit, 
es hat Stabilität. 

Ich kann wohl sagen: Der Sieg dieser Revolution wäre niemals gekommen, wenn nicht meine Gefährten, die breite 
Masse unserer kleinen Volksgenossen, in unerhörter Treue und in unerschütterlicher Beharrlichkeit hinter uns 
gestanden wären. 

Ich kann mir gar nichts Besseres für unser Deutschland denken, als wenn es gelingt, nun diese Menschen, die 
auch außerhalb unserer Kampfreihen stehen, in den neuen Staat hineinzu 
führen und sie zu einem tragenden Fundament des neuen Staates zu gestalten. 

Ein Dichter sprach einst das Wort aus: "Deutschland wird dann am größten sein, wenn seine ärmsten Söhne seine 
treuesten Bürger sind." Ich habe nun diese ärmsten Söhne 4Y~ Jahre kennengelernt als Musketiere im großen 
Weltkrieg; ich habe sie kennengelernt, die vielleicht gar nichts für sich zu gewinnen hatten, und die einfach aus der 
Stimme des Blutes, aus dem Gefühl der Volkszugehörigkeit heraus Helden gewesen sind. 



Kein Volk hat mehr Recht, seinem unbekannten Musketier Monumente zu setzen, als unser deutsches Volk. Diese 
unerschütterliche Garde, die in unzäUligen Schlachten standgehalten hat, die niemals wankte und niemals wich, die 
tausend Beispiele eines unerhörten Mutes, einer Treue, einer Opferwilligkeit, einer Disziplin und eines Gehorsams 
gegeben hat, müssen wir dem Staat erobern, müssen wir dem kommenden Deutschen Reich, unserm Dritten Reich 
gewinnen. Das ist vielleicht das Kostbarste mit, das wir ihm geben können. 

Weil ich aber dieses Volk besser kenne als irgendein anderer, der zugleich das übrige Volk kennt, bin ich in diesem 
Falle nicht nur bereit, diese ehrliche Maklerrolle zu übernehmen, sondern ich bin glücklich darüber, daß das Schicksal 
mir diese Rolle zuteilen kann. 

Ich werde keinen größeren Stolz in meinem Leben besitzen als den, einst am Ende meiner Tage sagen zu 
können: Ich habe dem Deutschen Reiche den deutschen Arbeiter erkämpft! 



Reichskanzler Adolf Hitler 

vor dem Reichstag am 17. Mai 1933*). 

*) Offizieller Wortlaut. 

Abgeordnete, Männer und Frauen des Deutschen Reichstages! 

Namens der Reichsregierung habe ich den Reichstagspräsidenten gebeten, den Reichstag einzuberufen, um vor diesem 
Forum zu den Fragen Stellung zu nehmen, die heute nicht nur unser Volk, sondern die ganze Welt bewegen. 

Die Ihnen bekannten Probleme sind von so großer Bedeutung, daß von ihrer glücklichen Lösung nicht nur die 
politische Befriedigung, sondern auch die wirtschaftliche Rettung aller abhängt. 

Wenn ich dabei für die Deutsche Regierung dem Wunsche Ausdruck gebe, ihre Behandlung der Sphäre jeder 
Leidenschaftlichkeit zu entziehen, dann geschieht es nicht zum geringsten in der alle beherrschenden Erkenntnis, daß 
die Krise der heutigen Zeit ihren tiefsten Ursprung selbst nur jenen Leidenschaften zu verdanken hat, die nach dem 
Kriege die Einsicht und die Klugheit der Völker verdunkelt haben. 

Denn alle die heutige Unruhe verursachenden Probleme liegen in den Mängeln des Friedensvertrages begründet, der 
es nicht vermochte, die wichtigsten und entscheidendsten Fragen der damaligen Zeit für alle Zukunft überlegen, klar 
und vernünftig zu lösen. Weder die nationalen noch die wirtschaftlichen oder gar die rechtlichen Angelegenheiten und 
Forderungen der Völker sind durch diesen Vertrag in einer Weise gelöst worden, daß sie vor der Kritik der Vernunft 
für alle Zeiten bestehen könnten. Es ist daher verständlich, daß der Gedanke einer Revision nicht nur zu den 
dauernden Begleiterscheinungen der Auswirkungen dieses Vertrages gehört, sondern die Revision sogar von seinen 
Verfassern als nötig vorausgesehen wurde und daher im Vertragswerk selbst eine rechtliche Verankerung fand. 

Wenn ich hier kurz auf die Probleme eingehe, die dieser Vertrag hätte lösen sollen, dann geschieht es deshalb, weil 
durch das Versagen auf diesen Gebieten sich zwangsläufig die späteren Situationen ergeben mußten, unter denen die 
politischen und wirtschaftlichen Beziehungen der Völker seitdem leiden. 

Die politischen Probleme 

sind folgende: 

Durch viele Jahrhunderte entstanden die europäischen Staaten, und ihre Grenzziehungen aus Auffassungen heraus, die 
nur innerhalb eines ausschließlich staatlichen Denkens lagen. Mit dem siegreichen Durchbruch des nationalen 
Gedankens und des Nationalitäten-Prinzips im Laufe des vergangenen Jahrhunderts wurden infolge der 
Nichtberücksichtigung dieser neuen Ideen und Ideale durch die aus anderen Voraussetzungen heraus entstandenen 
Staaten die Keime zu zahlreichen Konflikten gelegt. Es konnte nach Beendigung des großen Krieges keine höheren 
Aufgaben für eine wirkliche Friedenskonferenz geben, als in klarer Erkenntnis dieser Tatsache eine 

Neugliederung und Neuordnung der europäischen Staaten 

vorzunehmen, die diesem Prinzip im höchstmöglichen Umfang gerecht wurde, je klarer durch diese Regelung die 
Volksgrenzen sich mit den Staatsgrenzen deckten, um so mehr mußte damit eine große Reihe von künftigen 
Konfliktsmöglichkeiten aus der Welt geschafft werden, ja, diese territoriale Neugestaltung Europas unter 
Berücksichtigung der wirklichen Volksgrenzen wäre geschichtlich jene Lösung gewesen, die mit dem Blick in die 
Zukunft vielleicht für Sieger und Besiegte die Blutopfer des großen Krieges als doch nicht ganz vergebliche hätte 



erscheinen lassen können, weil durch sie der Welt die Grundlagen für einen wirklichen Frieden gegeben worden 
wären. 

Tatsächlich entschloß man sich aber teils aus Unkenntnis, teils aus Leidenschaft und Haß zu Lösungen, die ewig den 
Keim neuer Konflikte schon in ihrer Unlogik und ihrer Unbill keit tragen. 

Folgende waren die 

wirtschaftlichen Probleme, 

die dieser Konferenz zur Lösung vorlagen: 

Die gegenwärtige wirtschaftliche Situation Europas ist gekennzeichnet durch die Übervölkerung des europäischen 
Westens und durch die Armut des Bodens dieser Gebiete an gewissen Rohstoffen, die gerade in jenen Gebieten mit 
alter Kultur dem dort gewohnten Lebens-Standard unentbehrlich sind. Wollte man eine gewisse Befriedung Europas 
für menschlich absehbare Zeit herbeiführen, dann mußte man, statt der unfruchtbaren und gefährlichen Begriffe wie 
Buße, Strafe, Wiedergutmachung usw. die tiefe Erkenntnis verfolgen und berücksichtigen, daß 

mangelnde Existenzmöglichkeit immer eine Quelle von Völkerkonllikten 

gewesen ist. Statt den Gedanken der Vernichtung zu predigen, mußte man eine Neuordnung der internationalen 
politischen und wirtschaftlichen Beziehungen vornehmen, die den Existenznotwendigkeiten der einzelnen Völker im 
höchstmöglichen Umfange gerecht wurde. 

Es ist nicht weise, die wirtschaftlichen Lebensmöglichkeiten einem Volke zu entziehen ohne Rücksicht darauf, daß die 
davon abhängige Bevölkerung darauf angewiesen ist, in diesem Gebiete weiterhin zu leben. Die Meinung aber, durch 
die wirtschaftliche Vernichtung eines 65 -Millionen-Volkes anderen Völkern einen nützlichen Dienst zu erweisen, ist 
eine unsinnige. Sehr bald würden die Völker, die so verfahren wollten, nach den natürlichen Gesetzen von Ursache 
und Wirkung spüren, daß sie derselben Katastrophe zugeführt werden, die sie dem einen Volke bereiten wollten. Der 
Gedanke der Reparationen und ihrer Durchführun g wird einmal in der Völkergeschichte ein Schulbeispiel dafür 
sein, wi . e sehr die Außerachtlassung der internationalen Wohlfahrt allen schädlich sein kann. 

Tatsächlich konnte die Reparationspolitik nur vom deutschen Export bezahlt werden. Im gleichen Ausmaß, wie 
Deutschland wegen der Reparationen als internationales Exportunternehmen betrachtet wurde, mußte aber der Export 
der Gläubigerstaaten leiden. Der wirtschaftliche Nutzen der Reparationszahlungen konnte daher in keinem Verhältnis 
zu dem Schaden stehen, der den Einzelvolkswirtschaften mit den Reparationen zugefügt wurde. 

Der Versuch, eine solche Entwicklung dadurch abzuwenden, daß eine Beschränkung des deutschen Exports durch 
Kreditgewährungen zur Ermöglichung der Zahlungen ausgeglichen wurde, war wenig umsichtig und im Endergebnis 
falsch. Denn die Umschuldung der politischen in private Verpflichtungen führte zu einem Zinsdienst, dessen Erfüllung 
zu denselben Ergebnissen führen mußte. Das Schlimmste aber war, daß die Entwicklung des binnenwirtschaftlichen 
Lebens künstlich gehemmt und vernichtet wurde. Der Kampf auf den Weltabsatzmärkten durch dauernde 
Preisunterbietungen führte zu einer Überspitzung der Rationalisierungsmaßnahmen in der Wirtschaft. 

Die Millionen unserer Arbeitslosen sind das letzte Ergebnis dieser Entwicklung. Wollte man aber die 
Reparationsverpflichtungen auf Sachlieferungen beschränken, dann mußte dies zu einer nicht minder großen 
Schädigung der Binnenerzeugung der also beglückten Völker führen. Denn Sachlieferungen in dem in Frage 
kommenden Umfange sind nicht denkbar, ohne den Bestand der eigenen Produktionen der Völker auf das stärkste zu 
gefährden. 

Es ist die Schuld des Versailler Vertrages, eine Zeit eingeleitet zu haben, in der finanzielle Rechenkunst die 
wirtschaftliche Vernunft umzubringen scheint. 

Deutschland hat diese ihm auferlegten Verpflichtungen trotz der ihnen innewohnenden Unvernunft und der 
vorauszusehenden Folgen geradezu selbstmörderisch treu erfüllt. 

Die internationale Wirtschaftskrise ist der unumstößliche Beweis für die Richtigkeit dieser Behauptung. 

Der Gedanke der Wiederherstellung eines allgemeinen internationalen Rechtsempfindens ist durch den Vertrag nicht 
minder vernichtet worden. 

Denn um die gesamten Maßnahmen dieses Ediktes zu motivieren, mußte 

Deutschland zum Schuldigen gestempelt 



werden. Dies ist ein ebenso einfaclies wie allerdings unmögliches Verfahren. In Zukunft wird also die Schuld an 
Auseinandersetzungen immer der Besiegte tragen; denn der Sieger hat ja immer die Möglichkeit, diese Feststellung 
einfach zu treffen. 

Dieser Vorgang führt deshalb zu furchtbarer Bedeutung, weil er damit zugleich eine Begründung gab für die 
Umwandlung eines am Ende dieses Krieges vorhandenen Kräfteverhältnisses in eine dauernde Rechtsforrn. Die 
Begriffe Sieger und Besiegte wurden damit förmlich zum Fundament einer neuen internationalen Rechts- und 
Gesellschaftsordnung gemacht. 

Die Disqualifizierung eines großen Volkes zu einer Nation zweiten Ranges und zweiter Klasse wurde in einem 
Augenblick proklamiert, in dem ein Bund der Nationen aus der Taufe gehoben werden sollte. 

Diese Behandlung Deutschlands konnte in der Folge nicht zu einer Befriedigung der Welt führen. Die damit für nötig 
erachtete Abrüstung und Wehrlosmachung der Besiegten, ein in der Geschichte europäischer Nationen unerhörter 
Vorgang, war noch weniger geeignet, die allgemeinen Gefahren und Konflikte zu vermindern, sondern führte nur in 
den Zustand jener ewigen Drohungen, Forderungen und Sanktionen, die als fortdauernde Unruhe und Unsicherheit 
zum Grabe der gesamten Weltwirtschaft zu werden drohen. Wenn im Völkerleben jede Überlegung hinsichtlich des 
Risikos bei bestimmten H andlungen ausfällt, wird nur zu leicht die Unvernunft über die Vernunft s legen. Der 
Völkerbund hat zum mindesten bisher gerade den Schwachen, Nichtgerüsteten bei solchen Anlässen keine merkliche 
Hilfe zukommen zu lassen vermocht. Verträge, die zur Befriedigung des Lebens der Völker untereinander 
abgeschlossen werden, haben nur dann einen inneren Sinn, wenn sie von einer wirklichen und aufrichtigen 
Gleichberechtigung aller ausgehen. Gerade darin liegt die Hauptursache der seit Jahren die Welt beherrschenden 
Gärung. 

Daß aber die heute vorliegenden Probleme eine vernünftige und endgültige Lösung erfahren, liegt im Interesse aller. 
Kein neuer europäischer Krieg wäre in der Lage, an Stelle der unbefriedigenden Zustände von heute etwas Besseres zu 
setzen. 

Im Gegenteil, weder politisch noch wirtschaftlich könnte die Anwendung irgendeiner Gewalt in Europa eine 
günstigere Situation hervorrufen, als sie heute besteht. Selbst bei ausschlaggebendem Erfolg einer neuen 
europäischen Gewaltlösung würde als Endergebnis eine Vergrößerung der Störung des europäischen Gleichgewichts 
eintreten und damit so oder so der Keim für spätere neue Gegensätze und neue Verwicklungen gelegt werden. 

Neue Kriege, neue Unsicherheit und eine neue Wirtschaftsnot würden die Folge sein. Der Ausbruch eines solchen 
Wahnsinns ohne Ende aber müßte zum Zusammenbruch der heutigen Gesellschaftsund Staatsordnung führen. Ein im 
kommunistischen Chaos versinkendes Europa würde eine Krise von unabsehbaren Ausmaßen und nicht 
abzuschätzender Dauer heraufbeschwören. 

Es ist der tiefernste Wunsch der nationalen Regierung des Deutschen Reiches, eine solche unfriedliche Entwicklung 
durch ihre aufrichtige und tätige Mitarbeit zu verhindern. 

Das ist auch der innere Sinn der in Deutschland vollzogenen Umwälzung. Die drei Gesichtspunkte, die unsere 
Revolution beherrschen, widersprechen in keiner Weise den Interessen der übrigen Welt: 

Erstens; Verhinderung des drohenden kommunistischen Umsturzes und Aufbau eines die verschiedenen Interessen der 
Klassen und Stände einigenden Volksstaates und die Erhaltung des Begriffs Eigentum als Grundlage unserer Kultur. 
Zweitens; Lösung des schwersten sozialen Problems durch die Zurückführung der Millionenarmee unserer 
bedauernswerten Arbeitslosen in die Produktion. Drittens; Wiederherstellung einer stabilen und autoritären 
Staatsführung, getragen von dem Vertrauen und Willen der Nation, die dieses große Volk endlich wieder der Welt 
gegenüber vertragsfähig macht. 

Wenn ich in diesem Augenblick bewußt als deutscher Nationalsozialist spreche, so möchte ich namens der nationalen 
Regierung und der gesamten Nationalerhebung bekunden, daß gerade uns in diesem jungen Deutschland das tiefste 
Verständnis beseelt für die gleichen Gefühle und Gesinnungen sowie für die begründeten Lebensansprüche der 
anderen Völker. Die Generation dieses jungen Deutschlands, die in ihrem bisherigen Leben nur die Not, das Elend und 
den Jammer des eigenen Volkes kennen lernte, hat zu sehr unter dem Wahnsinn gelitten, als daß sie beabsichtigen 
könnte, das gleiche anderen zuzufügen. 

Indem wir in grenzenloser Liebe und Treue an unserem eigenen Volkstum hängen, respektieren wir die nationalen 
Rechte auch der anderen Völker aus diesßr selben Gesinnung heraus und möchten aus tiefinnerstem Herzen mit ihnen 
in Frieden und Freundschaft leben. 



Wir kennen daher auch nicht den Begriff des Germanisierens. Die geistige Mentalität des vergangenen Jahrhunderts, 
aus der heraus man glaubte, vielleicht aus Polen und Franzosen Deutsche machen zu können, ist uns genau so fremd, 
wie wir uns leidenschaftlich gegen jeden umgekehrten Versuch wenden. Wir sehen die europäischen Nationen um uns 
als gegebene Tatsache. Franzosen, Polen usw. sind unsere Nachbarvölker, und wir wissen, 

daß kein geschichtlich denkbarer Vorgang diese WirkUchkeit ändern könnte. 

Es wäre ein Glück für die Welt gewesen, wenn im Vertrage von Versailles diese Realitäten auch in bezug auf 
Deutschland gewürdigt worden wären. Denn es müßte das Ziel eines wirklich dauerhaften Vertragswerkes sein, nicht 
Wunden zu reißen oder vorhandene offen zu halten, sondern Wunden zu schließen und zu heilen. Eine überlegte 
Behandlung der Probleme hätte damals im Osten ohne weiteres eine Lösung finden können, die den verständlichen 
Ansprüchen Polens genau so wie den natürlichen Rechten Deutschlands entgegengekommen wäre. Der Vertrag von 
Versailles hat diese Lösung nicht gefunden. Dennoch wird keine deutsche Regierung von sich aus den Bruch einer 
Vereinbarung durchführen, die nicht beseitigt werden kann, ohne durch eine bessere ersetzt zu werden. 

Allein dies Bekenntnis zum Rechtscharakter eines solchen VerLrages kann nur ein allgemeines sein. Nicht nur der 
Sieger hat den Anspruch auf die ihm darin gegebenen Rechte, sondern auch der Besiegte. Das Recht aber, eine 

Revision eines Vertrages 

zu fordern, liegt im Vertrage selbst begründet. Die deutsche Regierung wünscht dabei als Motiv und Maß für ihr 
Verlangen nichts anderes als die vorliegenden Resultate der bisherigen Erfahrungen sowie die unbestreitbaren 
Erkenntnisse einer kritischen und logischen Vernunft. Die Erfahrungen, die in den 14 Jahren gemacht worden sind, 
sind politisch und wirtschaftlich eindeutige. 

Das Elend der Völker wurde nicht behoben, sondern es hat zugenommen. Die tiefste Wurzel dieses Elends aber liegt 
in der Zerreißung der Welt in Sieger und Besiegte als die beabsichtigte ewige Grundlage aller Verträge und jeder 
kommenden Ordnung. Die schlimmste Auswirkung findet diese Ordnung in der erzwungenen Wehrlosigkeit der einen 
Nation gegenüber den übersteigerten Rüstungen der anderen. Wenn Deutschland seit Jahren unentwegt die Abrüstung 
aller fordert, so aus folgenden Gründen: 

Erstens ist die Forderung nach einer tatsächlich zum Ausdruck kommenden Gleichberechtigung eine Forderung der 
Moral, des Rechts und der Vernunft, eine Forderung, die im Friedensvertrage selbst anerkannt worden ist, und deren 
Erfüllung unlöslich verbunden wurde mit der Forderung der deutschen Abrüstung als Ausgangspunkt für die 
Weltabrüstung. 

Zweitens, weil umgekehrt die Disqualifizierung eines großen Volkes geschichtlich nicht ewig aufrechterhalten werden 
kann, sondern einmal ihr Ende finden muß. Denn wie lange glaubt man, ein solches Unrecht einer großen Nation 
zufügen zu können? Was bedeutet der Vorteil eines Augenblicks gegenüber der dauernden Entwicklung der 
Jahrhunderte? Das deutsche Volk wird bleiben, genau wie das französische und, wie uns durch die geschichtliche 
Entwicklung gelehrt wurde, das polnische. 

Was sind und was bedeuten Erfolge einer vorübergehenden Unterdrückung eines 65 -Millionen-Volkes gegenüber der 
Gewalt dieser unumstößlichen Tatsachen? Kein Staat kann mehr Verständnis haben für die neu entstandenen jungen 
europäischen Nationalstaaten als das Deutschland der aus dem gleichen Willen entstandenen nationalen Revolution. 
Es will nichts für sich, was es nicht auch bereit ist, anderen zu geben. 

Wenn Deutschland heute die Forderung nach einer tatsächlichen Gleichberechtigung im Sinne der Abrüstung der 
anderen Nationen erhebt, dann hat es dazu ein moralisches Recht durch seine eigene Erfüllung der Verträge. Denn 

Deutschland hat abgerüstet, 

und Deutschland hat diese Abrüstung unter schärfster internationaler Kontrolle durchgeführt. 6 Millionen Gewehre 
und Karabiner wurden ausgeliefert oder zerstört, 130 000 Maschinengewehre, riesige Mengen Maschinengewehrläufe, 
91000 Geschütze, 38,75 Millionen Granaten und enorme weitere Waffen- und Munitionsbestände hat das deutsche 
Volk zerstört oder ausliefern müssen. 

Das Rheinland wurde entmilitarisiert, die deutschen Festungen wurden geschleift, unsere Schiffe ausgeliefert, die 
Flugzeuge zerstört, unser Wehrsystem aufgegeben und die Ausbildung von Reserven dadurch verhindert. Selbst die 
nötigsten Waffen der Verteidigung blieben uns versagt. 

Wer heute versucht, gegenüber diesen nicht wegzuleugnenden Tatsachen mit wahrhaft armseligen Ausreden und 
Ausflüchten aufzutreten und zu behaupten, Deutschland hätte die Verträge nicht erfüllt oder hätte gar aufgerüstet, 
dessen Auffassung muß ich von dieser Stelle aus als ebenso unwahr wie unfair zurückweisen. 



Ebenso unrichtig sind die Beiiauptungen, daß Deutscliland etwa personell den Verpfliclitungen des Vertrages niciit 
nacligekommen wäre. Die Angabe, daß die S. A. und S. S. der Nationalsozialistischen Partei in irgendeiner Beziehung 
zur Reichswehr in dem Sinne stünden, daß es sich hier um militärisch ausgebildete Bestände oder Reserven der Armee 
handele, ist unwahr! 

Die unverantwortliche Leichtfertigkeit, mit der solche Behauptungen erhoben werden, mag man nur aus einem 
Beispiel ersehen: Im vergangenen Jahre fand in Brunn der Prozeß gegen Angehörige der Nationalsozialistischen Partei 
in der Tschechoslowakei statt. Durch vereidete Sachverständige der tschechoslowakischen Armee wurde damals die 
Behauptung aufgestellt, die Angeklagten stünden in Beziehung zur Nationalsozialistischen Partei Deutschlands, 
befänden sich in Abhängigkeit von ihr und seien als Mitglieder eines Volkssportvereins damit gleichzusetzen den 
Mitgliedern der S. A. und S. S. in Deutschland, die eine von der Reichswehr ausgebildete und organisierte 
Reserve-Armee darstelle. 

In derselben Zeit besaßen aber die S. A. und S. S. genau so wie die Nationalsozialistische Partei überhaupt nicht nur 
keine Beziehungen zur Reichswehr, sondern sie wurden im Gegenteil als staatsfeindliche Organisationen verfolgt, 
verboten und endlich aufgelöst, ja darüber hinaus: Mitglieder der Nationalsozialistischen Partei, Angehörige der S. A. 
und S.S. waren nicht nur von allen staatlichen Amtsstellen ausgeschlossen, sondern sie durften nicht einmal als 
Arbeiter in einen Heeresbetrieb aufgenommen werden. Die Nationalsozialisten in der Tschechoslowakei aber wurden 
auf Grund dieser falschen Darstellung zu langen Zuchthausstrafen verurteilt! 

Tatsächlich sind die S. A. und die S. S. der Nationalsozialistischen Partei ohne jede Beihilfe, ohne jede finanzielle 
Unterstützung des Staates, des Reiches oder gar der Reichswehr, ohne jede militärische Ausbildung und ohne jede 
militärische Ausrüstung entstanden, aus rein parteipolitischen Bedürfnissen und nach parteipolitischen Erwägungen. 
Ihr Zweck war und ist ausschließlich die Beseitigung der kommunistischen Gefahr, ihre Ausbildung ohne jede 
Anlehnung an das Heer, nur berechnet für Zwecke der Propaganda und der Aufklärung, psychologische 
Massenwirkung und Nieder des kommunistischen Terrors. Sie sind Institutionen zur Anerziehung eines wahren 
Gemeinschaftsgeistes, zur Überwindung früherer Klassengegensätze und zur Behebung der wirtschaftlichen Not. 

Der Stahlhelm ist entstanden aus der Erinnerung an die große Zeit des gemeinsamen Fronterlebnisses, zur Pflege der 
Tradition, zur Erhaltung der Kameradschaft und endlich ebenfalls zum Schutze des deutschen Volkes gegen die seit 
dem November 1918 das Volk bedrohende kommunistische Revolution, eine Gefahr allerdings, die die Länder nicht 
ermessen können, die nicht so wie wir Millionen organisierter Kommunisten besessen haben und nicht, wie in 
Deutschland, unter Terror litten. Denn der wirkliche Zweck dieser nationalen Organisationen wird am besten 
gekennzeichnet durch die tatsächliche Art ihres Kampfes und durch ihre Opfer. S. A. und S.S. hatten zufolge 
kommunistischer Mordüberfälle und Terrorakte in wenigen Jahren über 350 Tote und gegen 40 000 Verletzte zu 
beklagen. Wenn heute in Genf versucht wird, diese ausschließlich innerpolitischen Zwecken dienenden Organisationen 
auf die Wehrstärken anzurechnen, dann könnte man genau so gut die Feuerwehr, die Turnvereine, die Wach- und 
Schließgesellschaften, die Ruderklubs und andere Sportverbände als Wehrmacht anrechnen. 

Wenn man aber weiter im gleichen Augenblick die ausgebildeten Jahrgänge der übrigen Armeen der Welt im 
Gegensatz zu diesen militärisch vollkommen unausgebildeten Menschen nicht in Anrechnung bringt, wenn man die 
bewaffneten Reserven der anderen bewußt übersieht, aber die unbewaffneten Angehörigen politischer Verbände bei 
uns zu zählen beginnt, dann liegt hier ein Verfahren vor, gegen das ich den schärfsten Protest einlegen muß! 

Wenn die Welt das Vertrauen in Recht und Gerechtigkeit zerstören will, dann sind dies dazu geeignete Mittel. 

Denn folgendes habe ich namens des deutschen Volkes und der Deutschen Regierung zu erklären: Deutschland hat 
abgerüstet. Es hat alle ihm im Friedensvertrag auferlegten Verpflichtungen weit über die Grenzen jeder Billigkeit, ja 
jeder Vernunft hinaus erfüllt. Seine Armee beträgt 100 000 Mann. Die Stärke und die Art der Polizei sind international 
geregelt. 

Die in den Tagen der Revolution aufgestellte Hilfspolizei hat ausschließlich politischen Charakter. Sie mußte in den 
kritischen Tagen des Umsturzes den von dem neuen Regime zunächst als unsicher vermuteten Teil der anderen Polizei 
ersetzen. Nun nach der siegreichen Durchführung der Revolution ist sie bereits im Abbau begriffen und wird noch vor 
Ausgang des Jahres vollständig aufgelöst sein. 

Deutschland hat damit einen vollständig berechtigten moralischen Anspruch darauf, daß die anderen Mächte ihrerseits 
ihre Verpflichtungen, die sich aus dem Vertrag von Versailles ergeben, erfüllen. Die Deutschland im Dezember 
zugestandene Gleichberechtigung ist bisher nicht verwirklicht. Wenn seitens Frankreichs immer wieder die These 
aufgestellt wird, daß neben der Gleichberechtigung Deutschlands die Sicherheit Frankreichs stehen müsse, so darf ich 
demgegenüber zwei Fragen erheben: 



1. Deutschland hat bisher alle Sicherheitsverpflichtungen übernommen, die sich aus der Unterzeichnung des Versailler 
Vertrages, des Kellogg-Paktes, der Schiedsgerichts-Verträge, des Non-forcePaktes usw. ergeben. Welches sind die 
konkreten Sicherungen, die von Deutschland noch übernommen werden können? 

2. Welche Sicherungen hat demgegenüber Deutschland? Nach den Angaben beim Völkerbund besitzt Frankreich allein 
an im Dienst befindlichen Flugzeugen 3046, Belgien 350, Polen 700, die Tschechoslowakei 670. Dazu kommen 
unermeßliche Mengen an Reserve-Flugzeugen, Tausende von Kampfwagen, Tausende von schweren Geschützen 
sowie alle technischen Mittel zur Führung des Krieges mit giftigen Gasen. Hat nicht Deutschland demgegenüber in 
seiner Wehrund Waffenlosigkeit mehr Berechtigung, Sicherheit zu verlangen, als die durch Koalitionen miteinander 
verbundenen Rüstungsstaaten? 

Dennoch ist Deutschland jederzeit bereit, weitere Sicherheitsverpflichtungen internationaler Art auf sich zu nehmen, 
wenn alle Nationen ihrerseits dazu bereit sind, und wenn dies Deutschland zugute kommt. Deutschland wäre auch 
ohne weiteres bereit, seine gesamte militärische Einrichtung überhaupt aufzulösen und den kleinen Rest der ihm 
verbliebenen Waffen zu zerstören, wenn die anliegenden Nationen ebenso restlos das gleiche tun würden. Wenn aber 
die anderen Staaten nicht gewillt sind, die im Friedensvertrag von Versailles auch sie verpflichtenden 
Abrüstungsbestimmungen durchzuführen, dann muß Deutschland zumindest auf der 

Forderung seiner Gleichberechtigung 

bestehen. Die Deutsche Regierung sieht in dem englischen Plan eine mögliche Grundlage für die Lösung dieser 
Fragen. Sie muß aber verlangen, daß ihr nicht die Zerstörung einer vorhandenen Wehreinrichtung aufgezwungen wird 
ohne die Zubilligung einer zumindest qualitativen Gleichberechtigung. Deutschland muß fordern, daß eine 
Umwandlung der heutigen von Deutschland nicht gewollten, sondern uns erst vom Ausland auferlegten 
Wehreinrichtung Zug um Zug erfolgt im Maße der tatsächlichen Abrüstung der anderen Staaten. 

Dabei erklärt sich Deutschland im wesentlichen damit einverstanden, eine 

Übergangsperiode von 5 Jahren für die Herstellung seiner nationalen Sicherheit 

anzunehmen, in der Erwartung, daß nach dieser Zeit die wirkliche Gleichstellung Deutschlands mit den anderen 
Staaten erfolgt. Deutschland ist ferner ohne weiteres bereit, auf Angrifl'swafl'en überhaupt Verzicht zu leisten, wenn 
innerhalb eines bestimmten Zeitraumes die gerüsteten Nationen ihrerseits diese Angriffswaffen vernichten und durch 
eine internationale Konvention ihre Anwendung verboten wird. Deutschland hat nur den einzigen Wunsch, seine 
Unabhängigkeit zu bewahren und seine Grenzen schützen zu können. 

Nach dem Ausspruch des französischen Kriegsministers im Februar 1932 kann ein großer Teil der farbigen 
französischen Streitkräfte sofort auf dem französischen Festland verwendet werden. Er rechnet sie deshalb 
ausdrücklich zu den Heimatstreitkräften. 

Es entspricht deshalb nur der Gerechtigkeit, die farbigen Streitkräfte auch bei der Abrüstungskonferenz als Bestandteil 
des französichen Heeres zu berücksichtigen. Während man dies ablehnt, will man bei der deutschen Heeresstärke 
Verbände und Organisationen berücksichtigen, die nur volkserzieherischen und volkssportlichen Zwecken dienen und 
überhaupt keine militärische Ausbildung genießen. In den anderen Ländern sollen diese Verbände aber überhaupt für 
die Heeresstärke nicht in Frage kommen. Das ist natürlich ein ganz unmögliches Verfahren. Deutschland würde sich 
auch jederzeit bereit erklären, im Falle der Schaffung einer allgemeinen internationalen Kontrolle der Rüstungen bei 
gleicher Bereitwilligkeit der anderen Staaten die betreffenden Verbände dieser Kontrolle mit zu unterstellen, um ihren 
vollständig unmilitärischen Charakter eindeutig vor der ganzen Welt zu beweisen. Ferner wird die Deutsche 
Regierung kein Waffenverbot als zu einschneidend ablehnen, wenn es in gleicher Weise auch auf die anderen Staaten 
Anwendung findet. 

Diese Forderungen bedeuten nicht eine Aufrüstung, sondern ein Verlangen nach Abrüstung der anderen Staaten. Ich 
begrüße dabei noch einmal namens der Deutschen Regierung den weitaussehauenden und richtigen Plan des ' 
'talienischen Staatschels, durch einen besonderen Pakt ein enges Vertrauens- und Arbeitsverhältnis der vier 
europäischen Großmächte England, Frankreich, Italien und Deutschland herzustellen. Der Auffassung Mussolinis, daß 
damit die Brücke zu einer leichteren dauernden Verständigung geschlagen werden könnte, stimmt die Deutsche 
Regierung aus innerster Überzeugung zu. Sie will das äußerste Entgegenkommen zeigen, sofern auch die anderen 
Nationen zu einer wirklichen Überwindung etwa entgegenstehender Schwierigkeiten geneigt sind. 

Der Vorschlag des amerikanischen Präsidenten Roosevelt, von dem ich heute nacht Kenntnis erhielt, verpflichtet 
deshalb die Deutsche Regierung zu warmern Danke. Sie ist bereit, dieser Methode zur Behebung der internationalen 
Krise zuzustimmen, denn auch sie ist der Auffassung, daß ohne die Lösung der Abrüstungsfrage auf die Dauer kein 
wirtschaftlicher Wiederaufbau denkbar ist. Sie ist bereit, sich an diesem Werke der Inordnungbringung der politischen 



und wirtschaftlichen Verhähnisse der Weh uneigennützig zu beteiligen. Sie ist, wie ich schon eingangs betonte, ebenso 
überzeugt, daß es heute nur eine große Aufgabe geben kann: 

den Frieden der Welt zu sichern. 

Ich fühle mich verpflichtet, festzustellen, daß der Grund für die heutigen Rüstungen Frankreichs oder Polens unter 
keinen Umständen die Furcht dieser Nationen vor einer deutschen Invasion sein kann. Denn diese Furcht hätte ihre 
Berechtigung ja nur im Vorhandensein )ener modernen Angriffswaffen. Gerade diese modernen Angriffswaffen aber 
besitzt Deutschland überhaupt nicht, weder schwere Artillerie, noch Tanks, noch Bombenflugzeuge, noch Giftgase. 

Die einzige Nation, die mit Recht eine Invasion fürchten könnte, ist die deutsche, der man nicht nur die Angriffswajfen 
verbot, sondern sogar das Recht auf Verteidigungswaffen beschnitt und auch die Anlage von Grenzbefestigungen 
untersagte. 

Deutschland ist jederzeit bereit, auf Angriffswaffen zu verzichten, wenn auch die übrige Welt ein gleiches tut. 
Deutschland ist bereit, )edem feierlichen Nichtangriffspakt beizutreten, denn Deutschland denkt nicht an einen Angriff, 
sondern an seine Sicherheit. 

Deutschland würde die in dein Vorschlage des Präsidenten Roosevelt angedeutete Möglichkeit begrüßen, die 
Vereinigten Staaten als Friedensgaranten in die europäischen Verhältnisse einzubeziehen. Dieser Vorschlag bedeutet 
eine große Beruhigung für alle, die an der aufrichtigen Erhaltung des Friedens mitarbeiten wollen. Wir aber haben 
keinen sehnlicheren Wunsch, als dazu beizutragen, daß die Wunden des Krieges und des Versailler Vertrages 
endgültig geheilt werden. Deutschland will keinen anderen Weg dabei gehen als den, der durch die Verträge selbst 
als berechtigt anerkannt ist. Die Deutsche Regierung wünscht, sich über alle schwierigen Fragen mit den Nationen 
friedlich auseinanderzusetzen. Sie weiß, daß jede militärische Aktion in Europa, auch bei deren völligem Gelingen, 
geinessen an den Opfern, in keinenz Verhältnis stehen würde zu dein Gewinn. 

Die Deutsche Regierung und das deutsche Volk werden sich aber unter keinen Urnständen zu irgendeiner Unterschrift 
nötigen lassen, die eine Verewigung der Disqualifizierung Deutschlands bedeuten würde. Der Versuch, dabei durch 
Drohungen auf Regierung und Volk einzuwirken; wird keinen Eindruck zu machen vermögen. Es ist denkbar, daß man 
Deutschland gegen jedes Recht und gegen jede Moral vergewaltigt, aber es ist undenkbar und ausgeschlossen, daß ein 
solcher Akt von uns selbst durch eine Unterschrift Rechtsgültigkeit erhalten könnte. 

Wenn in Zeitungsartikeln und in bedauerlichen Reden versucht wird, Deutschland Sanktionen anzudrohen, so könnte 
ein solches ungeheuerliches Verfahren nur die Strafe dafür sein, daß wir durch die Forderung nach Abrüstung die 
Erfüllung der Verträge verlangen. Ein solcher Vorgang könnte nur zur endgültigen moralischen und tatsächlichen 
Außerkraftsetzung der Verträge selbst führen. Deutschland würde aber auch in dem Fall seine friedlichen Forderungen 
niemals aufgeben. Die politischen und wirtschaftlichen Folgen, das Chaos, das ein solcher Versuch in Europa 
herbeiführen müßte, fiele zur Verantwortung derer, die gegen ein Volk, das der Welt nichts zuleide tut, mit solchen 
Mitteln kämpften. 

jeder solcher Versuch, jeder Versuch einer Vergewaltigung Deutschlands auf dem Wege einer einfachen 
Majorisierung gegen den klaren Sinn der Verträge, könnte nur durch die Absicht diktiert sein, uns von den 
Konferenzen zu entfernen. Das deutsche Volk besitzt aber heute Charakter genug, in einem solchen Fälle seine 
Mitarbeit den anderen Nationen nicht aufoktroyieren zu wollen, sondern, wenn auch schweren Herzens, die dann 
einzig möglichen Konsequenzen zu ziehen. 

Als dauernd diffamiertes Volk würde es uns auch schwerfallen, 

noch weiterhin dem Völkerbund anzugehören. 

Die Deutsche Regierung und das deutsche Volk sehen die Krise der heutigen Zeit, jahrelang ist von Deutschland aus 
vor den Methoden gewarnt worden, die zu diesem politischen und wirtschaftlichen Ergebnis führen mußten. Wenn auf 
dem bisherigen Wege und mit den bisherigen Methoden weiter fortgefahren wird, kann das Ende nicht zweifelhaft 
sein. Nach scheinbaren politischen Erfolgen einzelner Nationen werden um so schwerere wirtschaftliche und damit 
auch politische Katastrophen für alle die Folge sein. Sie zu vermeiden, sehen wir als erste und oberste Aufgabe an. 

Bisher ist Wirksames dagegen nicht unternommen worden. Wenn uns von der übrigen Welt vorgehalten wird, daß man 
dem früheren Deutschland sehr wohl gewisse Sympathien entgegengebracht hätte, so haben wir die Folgen und 
Auswirkungen dieser "Sympathien" in Deutschland und für Deutschland jedenfalls kennengelernt! 

Millionen zerstörter Existenzen, ganze Berufsstände ruiniert und eine ungeheure Armee von Arbeitslosen -ein 
trostloser Jammer, dessen ganzen Umfang und Tiefe ich am heutigen Tage der übrigen Welt nur durch eine einzige 
Zahl zum Verständnis bringen möchte: 



Seit dem Tage der Unterzeichnung dieses Vertrages, der als Friedenswerk der Grundstein zu einer neuen und 
besseren Zeit für alle Völker sein sollte, haben sich in unserem deutschen Volk -fast nur aus Not und Elend - 224900 
Menschen mit freiem Willen das Leben genommen, Männer und Frauen, Greise und Kinder! 

Diese unbestechlichen Zeugen sind Ankläger gegen den Geist und die Erfüllung eines Vertrages, von dessen 
Wirksamkeit einst nicht nur die andere Welt, sondern auch Millionen Menschen in Deutschland sich Heil und Segen 
versprochen hatten. Mögen die anderen Nationen daraus aber auch den unerschütterlichen Willen Deutschlands 
verstehen, eine Periode der menschlichen Irrungen endlich abzuschließen, um den Weg zu finden zu einer endlichen 
Verständigung aller auf dem Boden gleicher Rechte. 



Reichskanzler Adolf Hitler 

vor den Reichsstattlialtern in der Reichskanzlei. Berlin, am 6. Juli 1933 *). 

*) Gekürzter amtlicher Wortlaut. 

Die politischen Parteien sind jetzt endgültig beseitigt, dies ist ein geschichtlicher Vorgang, dessen Bedeutung und 
Tragweite man sich vielfach noch gar nicht bewußt geworden ist. Wir müssen jetzt die letzten Überreste der 
Demokratie beseitigen, insbesondere auch die Methoden der Abstimmung und der MMrheitsbeschlüsse, wie sie heute 
noch vielfach bei den Kommunen, in wirtschaftlichen Organisationen und Arbeitsausschüssen vorkommen, und die 
Verantwortung der Einzelpersönlichkeit überall zur Geltung bringen. 

Der Erringung der äußeren Macht muß die innere Erziehung der Menschen folgen. Man muß sich davor hüten, rein 
formale Entscheidurigen von heute auf morgen zu fällen und davon eine endgültige Losung zu erwarten. Die 
Menschen vermögen leicht die äußere Form in ihre eigene geistige Ausprägung umzubiegen. 

Man darf erst umschalten, wenn man die geeigneten Personen für die Umschaltung hat. Es sind mehr 
Revolutionen im ersten Ansturm gelungen, als gelungene aufgefangen und zum Stehen gebracht worden. 

Die Revolution ist kein permanenter Zustand, sie darf sich nicht zu einem Dauerzustand ausbilden. Man muß den frei 
gewordenen Strom der Revolution in das sichere Bett der Evolution hinüberleiten. Die Erziehung der Alenschen ist 
dabei das wichtigste. Der heutige Zustand muß verbessert und die Menschen, die ihn verkörpern, müssen zur 
nationalsozialistischen Staatsauffassung erzogen werden. Man darf daher nicht einen Wirtschaftler absetzen, wenn er 
ein guter Wirtschaftler, aber noch kein Nationalsozialist ist; zumal dann nicht, wenn der Nationalsozialist, den man an 
seine Stelle setzt, von der Wirtschaft nichts versteht. 

In der Wirtschaft darf nur das Können ausschlaggebend sein. 

Die Aufgabe des Nationalsozialismus ist die Sicherstellung der Entwicklung unseres Volkes. Man soll aber nicht 
herumsuchen, ob noch etwas zu revolutionieren ist, sondern wir haben die Aufgabe, Position um Position zu sichern, 
um sie zu halten und allmählich mustergültig zu besetzen. Wir müssen dabei unser Handeln auf viele Jahre einstellen 
und in ganz großen Zeiträumen rechnen. Durch theoretische Gleichschaltung schaffen wir keinem Arbeiter Brot. Die 
Geschichte aber wird ihr Urteil über uns nicht danach abgeben, ob wir möglichst viele Wirtschaftler abgesetzt und 
eingesperrt haben, sondern danach, ob wir es verstanden haben, Arbeit zu schaffen. 

Wir haben heute absolut die Macht, uns überall durchzusetzen. 

Aber wir müssen die abgesetzen Menschen auch durch bessere ersetzen können. Der Wirtschaftler muß in erster Reihe 
nach seinen wirtschaftlichen Fähigkeiten beurteilt werden, und wir müssen selbstverständlich die wirtschaftliche 
Apparatur in Ordnung halten. Mit Wirtschafts-Kommissionen, -Organisationen, -Konstruktionen und -Theorien 
werden wir die Arbeitslosigkeit nicht beseitigen. Es kommt jetzt nicht auf Programme und Ideen, sondern auf das 
tägliche Brot für fünf Millionen Menschen an. Die Wirtschaft ist ein lebendiger Organismus, den man nicht mit einem 
Schlage verwandeln kann. Die Wirtschaft baut sich nach primitiven Gesetzen auf, die in der menschlichen Natur 
verankert sind. Die geistigen Bazillenträger, die jetzt in die Wirtschaft einzudringen suchen, bringen Staat und Volk in 
Gefahr. Man darf nicht die praktische Erfahrung ablehnen, weil sie gegen eine bestimmte Idee ist. Wenn wir mit 
Reformen vor die Nation hintreten, müssen wir auch beweisen, daß wir die Dinge verstehen und sie meistern können. 

Unsere Aufgabe heißt Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit! 

Aus dem Gelingen der Arbeitsbeschaffung werden wir die stärkste Autorität erhalten. Unser Programm ist nicht 
geschaffen, um schöne Gesten zu machen, sondern um dem deutschen Volk das Leben zu erhalten. Die Ideen des 



Programms verpflichten uns nicht, wie Narren zu handeln und alles umzustürzen, sondern klug und vorsichtig unsere 
Gedankengänge zu verwirklichen. Auf die Dauer wird die machtpolitische Sicherheit um so größer sein, je mehr es uns 
gelingt, sie wirtschaftlich zu untermauern. Die Reichsstatthalter haben dafür zu sorgen und sind dafür verantwortlich, 
daß nicht irgendwelche Organisationen oder Parteistellen sich Regierungsbefugnisse anmaßen, Personen absetzen und 
Ämter besetzen, wofür allein die Reichsregierung, also in bezug auf die Wirtschaft allein der Reichswirtschaftsminister 
zuständig ist. Die Partei ist jetzt der Staat geworden. Alle Macht liegt bei der ?eichsgewalt. Es muß verhindert 
werden, daß das Schwergewicht des deutschen Lebens wieder in einzelne Gebiete oder gar Organisationen verlagert 
ivird. Es gibt keine Autorität mehr aus einem Teilgebiete des ?eiches, sondern nur aus dem deutschen Volksbegrijf!